Freitag, 12. Oktober 2012, 0:19 Uhr

"Dredd": Karl Urban ist der beste Mann im Kino für die ganz harten Jobs

Der neuseeländische Star Karl Urban (40, eigentlich Karl-Heinz Urban) ist der Star der Neuverfilmung von ‘Dredd’. Er spielte u.a. 2003 in ‘Herr der Ringe’ und 2004 in ‘Die Bourne Verschwörung’.

Vielleicht ist es die wilde Natur Neuseelands, die die kernige Persönlichkeit von Karl Urban hervorgebracht hat. Vielleicht ist es auch die Namensverwandtschaft mit dem Flieger-As aus dem ersten Weltkrieg? Oder wir Kinozuschauer hatten einfach Glück, dass uns das Schicksal einen solchen Schauspielcharakter auf die Leinwand brachte. Im neuen Actionthriller ‘Dredd’ (ab 15. November 2012 im Kino) zeigt Karl Urban in der Hauptrolle des Judge Dredd, dass er nicht einmal sein markantes Gesicht in die Kamera halten muss, um glänzende Unterhaltung zu liefern.

Wir lieferen drei Gründe, warum er auch in dieser harten Action-Rolle wieder genau richtig ist.

Karl ist erfahren
Man kann Karl Urban ohne Scheu als hocherfahrenen Action-Darsteller bezeichnen. Die Liste seiner kampfintensiven Filmrollen ist schier endlos: Vom klassischen Schwertkämpfer in Der Herr der Ringe, schlug er sich weiter als Agent des russischen Geheimdienstes in Die Bourne Verschwörung und als diabolischer Krieger der Necromonger in Riddick: Chroniken eines Kriegers bis hin zum knallharten US-Marine in Doom und gnadenlosen Mensch-Vampir-Wesen in Priest. In DREDD setzt er seiner Actionkarriere die Krone auf: Wortkarg und unerbittlich prügelt und schießt sich Karl Urban als Judge hier durch den Verbrecher- und Drogenmoloch der Mega City One.

Karl macht Dinge aus Leidenschaft
Dieser Schauspieler macht keine halben Sachen, sondern ist mit echter Passion bei der Sache. Das Computerspiel Doom motivierte ihn, in der gleichnamigen Verfilmung mitzuwirken, als echter Trekkie wurde er für seine Darstellung des Dr. McCoy besonders von anderen Fans hochgelobt und auch die DREDD-Comics hat er bereits als 16-Jähriger begeistert verschlungen. Auch direkt am Set zeigt er stets enorm hohen Einsatz: Für seine Rolle des Eomer aus dem Reitervolk in Herr der Ringe perfektionierte er intensiv seine Reitkünste: Sechs bis acht Wochen lang war er 5 Tage die Woche für je 2 Stunden im Sattel.

Karl ist einfach cool
Es könnte noch viel zu Karl Urban gesagt werden. Dass er sich neben seiner Schauspielerei noch als Botschafter für die Kinderorganisation KidsCan engagiert, Wert auf gutes Bio-Essen legt, einen Sohn nach dem berühmten Filmabenteurer „Indiana Jones“ benannte und seine Fans mit Klatsch-, Tratsch- und Skandalgeschichten verschont, stattdessen seit 8 Jahren offenbar glücklich verheiratet ist und mit seiner Familie weiterhin ganz bodenständig in einem Vorort von Auckland wohnt. Aber man kann all diese Infos auch zusammenfassen und einfach feststellen: Karl Urban ist eben ein echt cooler Typ.

Darum macht es auch besonders viel Spaß ihm zuzuschauen, wenn er auf der Leinwand mal wieder gekonnt den Bösewicht oder Helden rauskehrt. Alle Fans von Action-Kino sollten es deshalb nicht verpassen, wenn er als cooler Judge in ‘Dredd’ die Mega-City-One mal so richtig aufräumt.