Samstag, 13. Oktober 2012, 10:41 Uhr

Justin Bieber: Megaverarsche mit gestohlenem Laptop nur für dieses Video

Der angebliche Diebstahl eines Laptops und eines Handys von Teeniestar Justin Bieber am Dienstag sorgte für ordentlich Verwirrung bei Fans und Medien.

Nachdem es hieß, die Sachen seien dem Teenie-Idol backstage bei einem Konzert in Tacoma/Washington entwendet worden (Wie eigentlich, wenn er permanent von Bodyguards umgeben ist?), ist nun klar, das alles ist nur ein ziemlich mieser Werbegag für sein neues Video „Beauty And A Beat“ gewesen.

Nach dem angeblichen Diebstahl hatte sich Berichten zufolge auch ein „anonymer“ Twitter-User gemeldet und habe den 18-Jährigen Popsänger angeblich erpresst: „Nimm von uns Kenntnis und antworte auf unsere Privatnachricht, ansonsten laden wir Videos von deiner Kamera hoch!

Weltweit hatten Medien und Nachrichtenagenturen über den angeblichen Diebstahl berichtet.

Nach der Weigerung sei dann allerdings nur das neue Bieber-Video mit Nicki Minaj hochgeladen worden. Die angeblichen Privataufnahmen, die vorher kursierten, seien aus dem Musikvideo, das im Found-Footage-Stil gedreht wurde.

Bieber hatte dem „Hacker“ für die Veröffentlichung des Clips gedankt und erklärt, er habe die Sache erfunden, weil er müde davon sei, immer Falschmeldungen über sich zu lesen. Dazu sagte er: „Seit ich 14 Jahre bin, wurden eine Menge Dinge über mich gesagt. Vom Tod, über Hormone, die ich nehme, bis hin zu Dingen über meine Familie. Ich hätte angeblich sogar ein Kind mit einer Frau, die ich noch nie getroffen hatte. Nacktbilder, Drogen, meine Familie, mein Charakter. Aber heute bin ich der Drahtzieher!“

Das Poolparty-Video mit Nicki Minaj (wohl ein bißchen inspiriert von dem Film ‚Project X‘) beginnt mit den Worten: „Im Oktober 2012 wurden drei Stunden persönliches Videomaterial von Musiker Justin Bieber gestohlen. Das Folgende wurde illegal von einem anonymen Blogger ins Netz gestellt …“

Melissa Victor, Sprecherin von Bieber, beharrt jedoch darauf, dass Bieber bestohlen worden sei. In einer Mail teilte sie mit: „Seien Sie versichert, der Laptop wurde in der Tat in Tacoma gestohlen. Das war keine Falschmeldung (sic).'“ (KT)