Montag, 15. Oktober 2012, 23:29 Uhr

Asaf Avidan: Endlich kommt das Album der schrägsten Stimme des Jahres

Dieser Mann ist wahrlich kein unbeschriebenes Blatt mehr: Bekannt wurde der israelische Sänger und Songwriter Asaf Avidan ursprünglich als Gründer und Frontmann seiner Folkrock-Band Asaf Avidan & The Mojos. Sein wichtigstes Markenzeichen ist und bleibt seine außergewöhnliche Stimme!

In den letzten Jahren bescherte sie ihm wiederholt Vergleiche mit Musikgrößten wie Janis Joplin, Robert Plant und Jeff Buckley. Der mexikanische Rolling Stone sprach sogar vom„neuen Messias“, während andere Medien ihn als „heiseren Engel“, „Naturgewalt“ und als „uneheliches Kind von Dylan und Joplin“ bezeichneten.

Bereits 2008 wurde das Album „The Reckoning“ in Israel veröffentlicht. Es erreichte Platinstatus und war dort sogar das erfolgreichste Indie-Album aller Zeiten!

Bei uns schafften Asaf Avidan & The Mojos den kompletten Durchbruch in diesem Jahr mit dem Wankelmut-Remix ihres „One Day / The Reckoning Song“, der in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Platz 1 in die Charts ging.

Nachdem die Band von einer langen Sommertour zurückgekehrt war, in deren Rahmen sie sich unter anderem die Bühne mit Robert Plant, Ben Harper und Lou Reed geteilt hatten, kündigten Asaf Avian & The Mojos eine kreative Auszeit an und ließen die Dauer dieser Pause zunächst offen. Avidan hatte die ganze Zeit über parallel zum Band-Geschehen auch Solo-Gigs gespielt oder war mit anderen Musikern als Duo aufgetreten – sowohl ganz klassisch in Konzerthallen, wie auch bei einer TED-Konferenz als Support von Bob Dylan, ganz zu schweigen von seinem Tribute-Gig für The Who in der Carnegie Hall.

Und so verwundert es nicht, dass er nun mit seinem Soloalbum in den Startlöchern steht: Zusammen mit dem Produzenten Tamir Muskat (Balkan Beat Box) hat Avidan an „Different Pulses“ gearbeitet, das in Israel bereits die #1 der Charts und Platinstatus erreicht hat. Am 23. November wird es endlich in Deutschland veröffentlicht.

On Tour:
12.11. Hamburg, Docks
14.11. Berlin, Huxley’s
25.11. München, Backstage
27.11. Stuttgart, Longhorn
28.11. Frankfurt, Gibson
30.11. Köln, E-Werk