Montag, 15. Oktober 2012, 15:19 Uhr

Das war "X Factor" am Sonntag: Wer zieht in die Live-Shows ein?

Die VOX-Show ‘X Factor’ befindet sich nun in der heißen Phase der Juryhäuser. Die Juryhäuser sind eine Art Workshop. Ab hier agieren die Juroren als Mentoren. Sie finden die richtigen Songs für ihre Acts und lernen ihre Kandidaten intensiver kennen. Mit ihren jeweiligen Kompetenzteams schärfen die Juroren das Künstlerprofil der Kandidaten. Für die Mentoren geht es darum, zu entscheiden, mit welchen drei Acts aus ihrer Kategorie sie schließlich in die Live-Shows gehen.

Die Kandidaten von Sarah Connor mußten sich gestern Abend inmitten einer grandios sonnigen Atmosphäre auf Ibiza mit ausgewählten Songs vor einem deutschen Publikum beweisen. In der ersten Runde mußten Sascha Miskovic (Foto unten), Colin Rich und J.J. Jobboagy gegeneinander antreten.

Nach drei soliden Auftritten musste sich Connor entscheiden, welchen der drei Kandidaten sie nach Hause schicken muss. Sascha kam sowohl beim Publikum als auch bei ihr selbst am besten an. Damit ist er sicher in der nächsten Runde ihm folgte der sehr erfahrene Colin, der sich ebenfalls freuen darf. Da haben sich die Tränen für den Sänger bei den Proben doch noch gelohnt.

Die nächste Dreiergruppe bei Sarah Connor waren der rothaarige Björn Paulsen, Soulröhre Janine Smith und Willy Hubbard. Smith hatte die Aufgabe, doch bite etwas mehr aus sich herauszukommen und das schaffte sie mit einem gelb-lila Batikgewand bei ihrem Auftritt auch und zauberte bei Connor ein Lächeln aufs Gesicht. Dennoch reichte es nicht gegen ihre starken Konkurrenten und Janine schied aus. Somit minimierte sich die Gruppe von Sarah auf Colin, Sascha, Willy und Björn, die in der nächsten Gruppenphase mit Nika und Joe, die bei der letzten ‚X-Factor’ Staffel den dritten Platz belegten, zusammen arbeiten werden.

Bei der diesjährigen Staffel scheinen sich ganz klar die Männer als Favoriten herauszukristallisieren.

Anstatt auf Ibizia müssen die sechs Bands von Jurorin Sandra Nasic im Juryhaus in Berlin zittern. Swave mussten sich als erstes in ihrer Dreiergruppe beweisen, trotz gequältem Gesicht bei der Performance und fragwürdiger englischer Aussprache schien Nasic während des Auftritts begeistert zu sein.

Sandra lobte die außergewöhnliche Stimme des Frontmanns, was sie auch dazu veranlasste Swave weiterzulassen. Das Duo Mrs. Greenbird trat mit einer Eigenkomposition an und die Jungs aVid* performten einen Song von Rihanna. Letztere konnten sich leider nicht durchsetzen und schieden aus dem Wettbewerb aus.

Im Juryhaus von Moses Pelham in Köln gingen unterdessen nur fünf Jungs an den Start: Barne Heimbucher (Foto oben), Andrew Fischer, Aron Verfinger (Foto unten), Richard Geldner und Lavien Partawie. Ausscheiden musste Lavien, obwohl er von seinen Konkurrenten viel Lob kassierte. Moses Pelham konnte jedoch mit seiner Art von Gesang reichlich wenig anfangen, weswegen er sich dann doch entschied Partawie ziehen zu lassen. (TT)

Fotos: VOX/Sebastian Schmidt