Montag, 15. Oktober 2012, 12:30 Uhr

"The Voice of Germany": So werben Nena & Co. um die besten Stimmen

“It’s nothing but “The Voice” – und eine Frage der Ehre. “Wenn du die Show gewinnen willst”, so Xavier Naidoo, “musst du die anderen ausstechen.” Denn bei “The Voice of Germany” sind die Coaches am Drücker, aber die Talente am längeren Hebel. Sie entscheiden, welcher Top-Musiker sie coacht.

Und deshalb werben Nena, Xavier Naidoo, Rea Garvey und Titelverteidiger The Bosshoss von der ersten Minute der Blind Auditions an um die besten Stimmen Deutschlands. Zum Start der zweiten Staffel “The Voice of Germany” ab Donnerstag und Freitag, 18. Oktober auf ProSieben und 19. Oktober in SAT.1, können die Coaches nur ihren Ohren vertrauen: kein Bild, keine Altersangabe, nichts – nur die Stimme. Nena: “Die Magie ist, dass man wirklich nicht weiß, wer da steht und singt, und dass alle Leute zu Hause auf dem Sofa mitbuzzern.”

“In der ersten Sekunde habe ich gehört, wer du bist”, so Nena. “Du hast mir was erzählt und ich brauchte nicht 90 Sekunden, sondern eine. Es hat mein Herz erreicht und du wirst den richtigen Coach für dich wählen, da bin ich ganz sicher.” Während Nena auf Überzeugung durch Selbstfindung baut, liefern sich die Männer hitzige Wortgefechte: “Wir haben die letzte Staffel gewonnen. Und du musst dich jetzt entscheiden, denn wir müssen gleich zur Goldverleihung von Ivy.” (Sascha Vollmer, The Bosshoss) – “Die haben nicht gewonnen, Ivy hat gewonnen.”

(Rea Garvey) – “Du darfst nicht vergessen, die Jungs haben ihre Karriere auch hier bei der Show gestartet.” (Xavier Naidoo) Welcher Coach die Talente am erfolgreichsten von sich überzeugt? Rea scheint in der ersten Show nicht immer die richtigen Worte zu finden: “Wieder das falsche Team – keiner will zu mir …” Und Xavier macht sich bereit: “Der Kampf wird noch in die ein oder andere Runde gehen. Vor allem, wenn man gemerkt hat, scheiße, man kriegt einige nicht in sein Team.” Doch auch die Erwartungen an die Talente sind hoch: “Natürlich sind wir kritischer, weil die Messlatte ganz oben hängt. Und wir wollen jetzt noch mal einen draufsetzen”, sagt Alec Völkel (The Bosshoss. Auf geht’s! Rea: “Ich bin so fucking bereit für die Blind Auditions – I’m ready to rock!”

Wolfgang Link, seit 1. Oktober ProSieben-Geschäftsführer, der die Show 2011 als ProSiebenSat.1-Unterhaltungschef nach Deutschland holte: “John de Mol hat mit ‘The Voice of …’ dem Musikfernsehen weltweit einen neuen Impuls gegeben, vielleicht sogar ein neues Unterhaltungs-Genre erfunden. Unsere Coaches Nena, Rea, Xavier und THE BOSSHOSS haben mit Kompetenz, Charme und ihrem nachhaltigen Engagement ‘The Voice of Germany’ zum größten Musikprogramm in Deutschland gemacht. Und Talente wie Ivy Quainoo konnten dadurch eine Nation verzaubern. Ab Donnerstag kann TV-Deutschland in den Blind Auditions wieder die Augen schließen und mitbuzzern. Starke Stimmen werden für magische Momente sorgen.”

In sechs Blind Auditions suchen die Coaches die besten Künstler für ihre vier Teams aus den 150 eingeladenen Talenten. Da Nena, Rea Garvey, THE BOSSHOSS und Xavier Naidoo mit den Rücken zur Bühne sitzen, sind sie gezwungen, sich komplett auf ihr Gehör zu verlassen. Drücken mehrere Coaches für einen Sänger, entscheidet das Talent, welchem Team es sich anschließt. Wer die erste Phase übersteht, muss sich im teaminternen Gesangsbattle vor seinem Coach behaupten, bevor er sich in den Liveshows dem Urteil der Zuschauer stellen darf. Thore Schölermann moderiert “The Voice of Germany”, Doris Golpashin ist Backstage- und Onlinereporterin.

Fotos: ProSieben/SAT.1