Dienstag, 16. Oktober 2012, 13:35 Uhr

Helge Schneider kommt mit seiner eigenen Fernsehshow

Man kennt ihn als die singende Herrentorte, Mr. Katzeklo, 00 Schneider und Adolf Hitler. Jetzt kommt Helge Schneider als Talkmaster. Mit seiner eigenen Fernsehshow! “Helge hat Zeit” heißt es, wenn Helge Schneider am 20. Oktober um 22.45 Uhr (bis 0 Uhr) zu seiner eigenen Show im WDR Fernsehen einlädt.

“Menschen, Quatsch und Philosophen”, verspricht der Gastgeber – und das Publikum darf sich auf künstlerische Talente, Hochkultur à la Helge und einige improvisierte Überraschungen freuen.

Im gemütlichen Ambiente im Kölner Stadtgarten, wo die Show zusammen mit dem WDR produziert wird, hat Helge Raum und Zeit für erstklassige Musik und unerwartete Gespräche.

Wenn Helge sagt, er hat Zeit, dann kommen sogar der liebe Gott und Elfriede Jelinek – zusammen mit Puppenspielerin Suse Wächter – zu Besuch. Darüber hinaus liest Helge aus dem neuen Buch der Schriftstellerin Sibylle Berg und diskutiert mit ihr über Menschenliebe, den persönlichen “Arschloch”-Faktor und die private Bankenkrise. Die junge Charakterschauspielerin Sandra Hüller (“Requiem”, “Über uns das All”) sinniert mit Helge darüber, wie viel DDR in der Stadt München steckt. Und Komiker Kurt Krömer enthüllt nicht nur sein behaartes Bein, sondern auch ungeahnte Geheimnisse über seine Abstammung.

Mit der kalifornischen Sängerin Butterscotch begrüßt Helge eine musikalische Entdeckung, die mit ihren Beatbox-Künsten das Publikum begeistert und gemeinsam mit ihm musizieren wird. In besonderer Feinarbeit errichtet der Komponist und Bildende Künstler Simon Rummel eine Klanginstallation aus Holzpfeifen.

Ebenfalls mit dabei sind Helges langjährige musikalische Weggefährten Willy Ketzer (Schlagzeug) und Rudi Olbrich (Kontrabass). Teekoch Bodo versorgt den Gastgeber liebevoll mit dem einen oder anderen “Schlückchen Tee”.

Und: Alexander Kluge, der Helge Schneider seit langem verbunden ist, gelang es, ein Fernsehinterview mit Günter Grass kurz vor dessen 85. Geburtstag exklusiv für “Helge hat Zeit” zu führen!

Fotos: WDR/Oliver Heisch,