Mittwoch, 17. Oktober 2012, 16:07 Uhr

Baumgartner: Hat sich der Mann, der vom Himmel fiel, nicht ans Drehbuch gehalten?

Knapp 50 Millionen Euro soll Red Bull einen Jahrtausend-Sprung von Felix Baumgartner investiert haben, der vor allem der Werbung der Energy-Drink-Marke diente. Zehn Millionen Euro soll Baumgartner vor seinem Sprung als Honorar mit dem Salzburger Getränkeproduzent ausgehandelt haben, berichtet der Schweizer “Blick”. Bestätigt wurde die Summe allerdings nicht. Der gebürtige Salzburger läßt sich seit 1997 seine Wahnsinns-Experimente von der Firma bezahlen.

Und dann das: Der 43-Jährige habe sin nicht an das vereinbarte Drehbuch gehalten, berichtet das Blatt. So soll er beim Aufstieg den Spruch “Willkommen in meiner Welt – der Welt von Red Bull” aufsagen. Doch das tat Baumgartner nicht. Zudem habe der Extremsportler nach der Landung “nicht als Erstes nach einem Red Bull, sondern nach einem Glas Wasser” verlangt, heißt es.

Das alles kann Red Bull aber dann doch ziemlich egal sein.

Medienpsychologe Peter Vitouch sagte dazu dem Schweizer ‘Kurier’: “Der finanzielle Aufwand hat sich für Red Bull schon hundert Mal gerechnet.” Bis zu acht Millionen Menschen haben allein via YouTube gleichzeitig zugeschaut, wie Baumgartner, der von 15 Kameras bei seinem Sprung gefilmt wurde, aus 39km Höhe vom Himmel fiel, bestätigte Google. Allein in Deutschland klebten 7,1 Million bei dtv an den Bildschirmen.

Fotos: Red Bull Content Pool