Donnerstag, 18. Oktober 2012, 21:54 Uhr

Hier spricht Thore Schölermann, der Neue bei "The Voice Of Germany"

Thore Schölermann (28) moderiert die zweite Staffel der größten Musikshow Deutschlands. Wieso der neue Moderator im „The Voice of Germany“-Studio einen Freudenschrei losgelassen hat, aber definitiv nie singen wird, verrät der 28-Jährige jetzt im Interview.

Natürlich ist der schöne Thore vielen kein Unbekannter. Nach dem Abitur im Jahr 2004 begann er eine Schauspielausbildung in Palma de Mallorca an der Mallorca Film Academy. Anschließend wirkte er in drei Kurzfilmen mit. Seit November 2006 (Folge 2811) spielt er in der ARD-Vorabendserie ‘Verbotene Liebe’ die Rolle des Christian Mann.

Wie war dein erster Tag auf der „The Voice of Germany“-Bühne?
„Das erste Mal habe ich mich heimlich, still und leise ins Studio geschlichen. Als ich dann auf der Bühne stand, war ich einfach nur sprachlos. Da habe ich erst wirklich realisiert, dass ich Teil dieser fantastischen Musikshow bin – das hat mich umgehauen. Und ich war natürlich auch ein bisschen stolz. Nach meiner ersten Moderation habe ich einen richtigen Freudenschrei losgelassen und das Mikro hochgerissen.“

Was war dein persönliches Highlight der ersten Staffel?
„Ich bin erst bei den Liveshows eingestiegen. Meine Eltern sind große Fans der Show und immer wenn ich sie Ende der Woche abends angerufen habe, meinten sie: Wir haben jetzt keine Zeit – es läuft gerade ‚The Voice‘. Ich dachte mir immer: Was ist denn hier los? Das kann doch gar nicht sein! Ich bin dadurch allerdings neugierig geworden – und so schlussendlich zu ‚The Voice‘ gekommen. Der Auftritt der Coaches bei der ersten Liveshow hat mich dann komplett umgehauen: Die gemeinsame Performance zu ‚99 Luftballons‘ in der Dub-Version war sensationell und mein Highlight der ersten Staffel.“

Wie bereitest du dich auf deine neue Aufgabe als Moderator vor?
„Meine volle Konzentration ist auf diesen Job gerichtet. Ich nutze jede Vorbereitung die nur möglich ist: Sei es so viel wie möglich im Studio zu stehen, mit den
Autoren zu arbeiten oder mir alte Folgen anzusehen. Jede Chance wird genutzt, um noch mehr Gefühl für die Sendung zu bekommen. Ich versuche alles aufzusaugen und denke wirklich nur noch an ‚The Voice of Germany‘. Diese Show ist momentan mein Lebensmittelpunkt.“

Was wünschst du dir für die neue Staffel?
„Ich hoffe, dass die geniale Stimmung von der Produktion auch so zu Hause bei den Zuschauern ankommt. Die Leute sollen merken, wie echt und ehrlich diese Show ist. Manchmal denke ich, dass die Zuschauer glauben mu?ssen: Das ist zu cool, um wahr zu sein. Aber ‚The Voice‘ ist so authentisch und respektvoll. Das hört sich fast an wie ein Werbespot – aber so ist es!“

Bist du eigentlich selbst musikalisch?
„Mein musikalisches Talent ist nicht vorhanden! Würde es darum gehen, hätte ich den Job als Moderator von ‚The Voice‘ definitiv nicht bekommen. Aber die Musikalität ist ja auch Part der Coaches. Für mich als Konsument ist Musik ein wichtiger Teil meines Lebens: Ich kann dadurch meine Emotionen ausleben und verstärken. Ihr werdet mich aber definitiv nie singen hören – außer unter der Dusche. (lacht)“

Fotos: ProSieben/SAT.1/Martin Saumweber