Freitag, 19. Oktober 2012, 20:28 Uhr

Britney Spears: Ex-Manager vor Gericht mit neuen Vorwürfen

Britney Spears muss sich immer noch wegen ihrer Vergangenheit vor Gericht herumschlagen, diesmal allerdings mit ihrem ehemaligen Manager Sam Lufti, der sie und ihre Mutter Lynne Spears wegen Vertragsbruch und Verleumdung in deren Buch ‘Through The Storm: A Real Story of Fame and Family in a Tabloid World’ vergeklagt hatte.

Lufti will klarstellen, dass er der berühmten Sängerin niemals etwas Böses wollte, sondern sich alles immer nur um Freundschaft gehandelt hatte, um Britney zu schützen, als sie 2008 durch eine schwere Drogenphase gegangen war. Er habe angeblich immer nur gewollt, dass die heute 30-Jährige von den Drogen loskommen.

Deswegen habe er damals sogar Drogen-Spürhunde in ihrer Wohnung einsetzen lassen.

Bei einer Anhörung gab Lufti gestern vor Gericht an, sie habe im Januar 2008 30 verschreibungspflichtige Pillen zu sich genommen. Zudem behauptet Luftis Anwalt laut ‘radaronline’, dass Britney süchtig nach Speed gewesen sei.

Zudem behauptet Lufti, er habe ihr Britney im Jahr 2007 geraten, nicht bei den ‘MTV Video Music Awards’ aufzutreten, weil sie “zu dick” gewesen sei und nicht geprobt habe. Bekanntlich entpuppte sich der Auftritt danach als eines der größten Desaster in der musikalischen Karriere der Sängerin.

Das alles sieht die Familie von Spears jedoch ganz anders, laut ihren Aussagen “versteckte er ihr Handy, horchte ihre Telefonleitung ab und benutzte Paparazzis als Handlanger”. Per Gericht konnten die Eltern von Spears schon vor einiger Zeit erreichen, dass sich der ehemalige Manager von ihrer Tochter fernzuhalten hat.

Das will allerdings Lufti nicht auf sich sitzen lassen und erklärt, man wolle ihn doch ausschließlich als Sündenbock darstellen, um vor ihrer Drogensucht abzulenken. Eine Jury soll nun die Ursachen für Britneys Zusammenbruch ergründen, denn laut Lufti sei er nicht für Spears Zusammenbruch mitverantwortlich. (TT)

Fotos: wenn.com