Samstag, 20. Oktober 2012, 10:35 Uhr

Horror-Video: Dieser Parcour-Stunt geht grausam daneben

Nachdem der schwedische Freerunner bzw. Traceur Robert Stafsing einen grausamen Horrorsturz bei einem Sprung zwischen zwei Häusern hinlegte, muß er derzeit u.a. mit 19 Titanplatten im Gesicht leben.

Der junge Draufgänger war dem Tod nochmal haarscharf von der Schippe gesprungen wie das brutale Parcour-Video belegt, das von ‘gbgx3m.com’ veröffentlicht worden war.

Seichte Gemüter sollten sich das Video besser nicht ansehen!

Als der Schwede ansetzt ein Dachsprung zu landen, von einem höheren Gebäude hinunter zu einem niedrigeren, verkennt er die Entfernung, und schlägt mit seinem Gesicht mit voller Wucht gegen eine Dachrinne, stürzt schließlich ca. vier Meter tiefer in einen Hof.

Den Sprung hatte Robert zuvor vier bzw. fünf Mal erfolgreich geprobt, um ihn schließlich für das Video aufzunehmen. Der junge Parour-Artist sagte jetzt dazu: “Ich sage nur, schaut es euch nicht an, falls ihr unsicher sind, ob ihr das sehen wollt oder nicht. Es sieht nicht schön aus! Ich bin auf dem Weg der Besserung, es wird eine Weile dauern, bis ich topfit bin, aber zum Glück werde ich wieder hundertprozentig genese. Ich bin endlich wieder zu Hause, aber das bedeutet nicht dass ich es schaffe, viele Leute zu treffen.”

Das Gesicht des Extremsportlers zieren bis dahin 19 Titanplatten, 38 Titanschrauben, 1 Titanstab in der Nase, 21 Stiche im Gesicht, 14 Stiche an den Lippen und 59 Klammern von einem von Ohr zum anderen, wie Robert auf seiner Facebook-Seite schrieb.

Der Franzose David Belle (39) gilt als der Begründer des Parkour-Extremsports, bei der Bewegungskunst und Technik mit “eleganten, effizienten, geschmeidigen und flüssige Bewegungen“ verbunden wird.

Fotos: Stuntblog Gbgx3.com