Freitag, 26. Oktober 2012, 12:57 Uhr

"The Voice of Germany": Das war die dritte Audition

Unglaubliche Talente und durchaus auch grandiose Stimmen….dafür steht ‘The Voice Of Germany’ auch in diesem Jahr und auch in der zweiten Staffel gibt es beeindruckende Perfomances, oftmals auch von Künstlern, die bereits eine musikalisch geprägte Vergangenheit hinter sich haben.

Durchschnittlich 4,66 Millionen Zuschauer sahen am Donnerstagabend zu.

In der dritten Audition-Show performte auch Gil Ofarim, der in den 90er Jahren als Teenie-Idol große Erfolge feierte. Schon mit 14 Jahren stieg Gil zum Teeniestar auf. Offenbar lief es für den Schauspieler und Sänger aber von Jahr zu Jahr schlechter und irgendwann geriet der heute 30-jährige in Vergessenheit. Nun kehrt er auf die große Bühne zurück um Nena, The BossHoss, Xavier Naidoo und Rea Garvey von seiner Leistung zu überzeugen.

Mit der bekannten langer Mähne, lässig-coolem Outfit und Gitarre erschien Gil vor Jury und Publikum und schaffte es mit seiner außergewöhnlich, tollen Bühnenpräsenz bereits nach den ersten Sekunden alle in seinen Bann zu ziehen. Der ehemalige Bravo-Fotolovestory-Boy und Teeniesänger schaffte es eine Runde weiter und darf ein gelungenes Comeback feiern.

Zwei junge, sehr gutaussehende Männer betraten den Saal, um ihren Song zu performen und eigentlich hatte man bereits nach wenigen Sekunden das Gefühl, dass es Felix und Lucas Hein garantiert musikalisch drauf haben. Zum großen Teil lag das wahrscheinlich an dem hohen Attraktivitäts-Faktor der beiden, zum anderen aber auch an ihrem herzerfrischenden, sympathischen Wesen. Die zwei Brüder gehören sicherlich zu den auffälligsten und besonderen Kandidaten der diesjährigen ‘The Voice’-Staffel.

Kaum jemand vermochte es, die Jury auf Anhieb so zu begeistern und dazu noch die Zuschauer zum Jubeln zu bringen. Mit ihrer ganz eigenen Interpretation des Charts-Hits ‘Close To Love You’ erschufen die beiden Jungs eine energiegeladene Stimmung und ein wahres Feuerwerk an musikalischem Einfallsreichtum. Die Stimmen von Felix und Lucas harmonieren auf perfekte Weise und würde man sie nicht sehen, könne man denken, dort auf der Bühne wurde nur einer stehen und singen.

Für den witzigsten Moment des Abends sorgte der Dennis LeGree. Der 58-jährige beeindruckte die Juroren mit einer Glanzleistung des Titels ‘Don´t Let The Sun Goes Down’ Oleta Adams. Xavier Naidoo riss es nicht vom Drehstuhl, dafür drehten sich alle Jurymitglieder um. Und für welchen Mentor entschied sich Dennis? Natürlich für Chris…. Chris wer? Der super-sympathische ‘Starlight Express’-Darsteller hatte Rea Garveys Namen mit dem des 80er-Jahre-Sängers Chris Rea verwechselt. Peinlich, peinlich. Nachdem er mehrmals hintereinander betont hatte, dass er gerne zu “Chris”gehen würde und ihm auch nicht die vielen ratlosen und verdutzten Gesichter auffielen, nahm ihn Rea einfach wortlos in die Arme.

Und dann wäre da noch der Paradiesvogel Keye Ketcher aus Berlin, der mit angeklebten Wimpern, dreifarbiger Fantasiefrisur und dem Hit ‘Black and Gold’ von Sam Sparro zumindest bei BossHoss punktete. Keye versuchte es übrigens bereits 2009 bei DSDS.

Für diese Talente drehen sich die Stühle der Coaches:

Nena verliebt sich in die gefühlvollen Stimmen von Nathalie Dorra (36, Lübeck, “I Still Haven’t Found What I’m Looking For” von U2) und July Rumpf (28, Oberursel/Taunus, “All This Time” von Maria Mena) und holt sich so Talent Nummer vier und fünf in ihr Team.

Rea Garvey schnappt sich in der dritten Folge ein sechstes Talent für sein Team: Dennis LeGree (58, Hagen, “Don’t Let The Sun Go Down On Me” von Oleta Adams), Musicaldarsteller und der älteste Sänger bei “The Voice of Germany”.

THE BOSSHOSS begrüßen Paradiesvogel Keye Katcher (21, Berlin, “Black & Gold” von Sam Sparro), Jazz-Sängerin Mel Verez (22, Wien, Studentin, “It’s A Man’s World” von James Brown) und das Brüder-Duo Felix und Lucas Hain (21/18, Karlstadt, “Too Close” von Alex Clare) in ihrem Team, und haben damit sieben Talente.

Xavier Naidoo sichert sich mit dem selbsternannten Musik-Nerd Vinh Khuat (22, Hameln, “Superstition” von Stevie Wonder), Sänger und Schauspieler Gil Ofarim (30, München, “Crazy” von Gnarls Barkley) und Musikproduzent und Songwriter Brandon Stone (32, Berlin, “Ich Atme Ein” von Roger Cicero) drei weitere Talente für sein mittlerweile achtköpfiges Team.

Fotos: SAT.1/ProSieben/Richard Hübner