Samstag, 27. Oktober 2012, 12:07 Uhr

Michael Wendler: "Spektakuläre News" und Ärger mit einem Gaul

Nachdem sich Schlagerstar Michael Wender massiven Vorwürfen wegen Abzocke seiner Fans im Zusammenhang mit einem geplanten Fan-Cafe auf Mallorca ausgesetzt sah, folgen nun neue Anschuldigungen. Wortführer ist diesmal aber die ‘Bild’-Zeitung, die heute mit einer pikanten Geschichte aufmacht: Der 40-Jährige soll eine Reiterin abgezockt haben.

Eine Frau aus Dinslaken habe “ein reinrassiges Zuchtpferd spanischer Abstammung” von ihm zum Preis von 20.000 Euro kaufen wollen. “Doch statt des Edel-Pferdes stellte Michael Wendler ihr einen alten Gaul gleicher Rasse auf den Hof!”, heißt es in dem Bericht.

Die Dame erklärte gegenüber dem Blatt: “Ich merkte schnell, dass es das falsche Pferd war. Es war älter, bewegte sich anders. Ich war sauer“. Nun werde der Fall Anfang November vor dem Landgericht Duisburg verhandelt.

Inzwischen scheint es auch Neues im Fall Fan-Cafe Mallorca zugeben. Wendlers Management kündigt für die nächsten Tage auf dessen Facebook-Seite “Spektakuläre News” an. Darin heißt es: ‘Michael Wender hat im ‘Fall Simbeck’ eine Entscheidung getroffen und wird diese in den nächsten Tagen hier verkünden!” Die knallharten Fakten nur hier auf der Wendler-Facebook-Seite.”

Eine davon dürfte die hier sein: Der Shitstorm gegen Wendler auf Facebook hat ein Ende. Der Initiator der Seite “100.000 Menschen die Michael Wendler scheiße finden” hat die Seite am Dienstag gelöscht.

Ihm wurde vorgeworfen bei Fandealer.net “Fans” eingekauft zu haben. Zudem socialpunk.de habe er die Kontrolle verloren und konnte selbst nicht mehr auf den Account zugreifen. Die Seite war unmittelbar nach der RTL-Sendung “Christopher Posch – Ich kämpfe für ihr Recht” am 17. Oktober online gegangen und hatte zuletzt über 700.000 Likes.

Wendlers Manager Manuel Pielka hatte den Shitstorm verurteilt. Gegenüber dem Magazin ‘Focus’ sagte er: “Es ist absolut erschreckend, was die Leute auf einem wohlgemerkt sozialen Netzwerk da anstellen. Wir befinden uns da mitten in einer mittelalterlichen Hexenjagd.” 60 Prozent der Leute wüßten gar nicht, “worum es überhaupt geht.“