Sonntag, 28. Oktober 2012, 15:47 Uhr

Kylie Minogue lässt sich von ihren Twitter-Fans inspirieren

Kylie Minogue hört auf das, was ihre Fans per Twitter zu sagen haben. Die australische Sängerin orientiert sich gern an Twitter-Beiträgen, wenn es um die Meinungen ihrer Fans zu ihrer Musik geht, und findet, dass soziale Netzwerke eine viel größere Erreichbarkeit bewirken. “Wie höre ich, was jemand zu sagen hat – jemand, den ich niemals treffen werde?”, umschreibt Minogue die Situation, die vor der Existenz von Twitter und Co. für sie Realität war.

“Ich glaube, dass all das ein zweischneidiges Schwert ist. Im Sinne von: Wenn man seine Tweets durchgeht, stößt man auf ein paar Verrückte und man denkt einfach: ‘Oh okay, das werde ich mir nicht ansehen!’ Aber wenn wir einfach so tun können, als wären diese Leute nicht da draußen, sind 99,9 Prozent der Leute Fans und lassen sich begeistern und können einen Einfluss darauf haben, was man macht.”

Sich auf die Meinung ihrer Fans zu verlassen sei allerdings im Laufe ihrer Karriere nicht immer selbstverständlich gewesen, sodass es durchaus Höhen und Tiefen gab. “Ich schätze, dass es am Anfang nicht so war. Und ich musste ein Risiko eingehen und verschiedene Dinge ausprobieren und manchmal auf die Nase fallen und manchmal hat es funktioniert”, gibt die 44-Jährige im Interview mit ‘Holy Moly’ zu bedenken.

Die Pop-Ikone gesteht übrigens im Interview mit der ‘Bild’ am Sonntag’, dass für sie das ewige Liebesglück nicht existiert und ein Trauschein deshalb ausgeschlossen sei. Auf die Frage, ob sie mit ihrem derzeitigen Freund Andres Velencoso (34) glücklich sei, antwortet sie: “Im Moment ja. Trotzdem glaube ich nicht, dass es den einen Mann gibt, mit dem ich für immer und ewig zusammen sein werde. Dafür bin ich nicht gemacht.” Das klang aber kürzlich noch ganz anders.

Weiter erklärt Minogue, dass sie nach Wegbegleitern statt Lebensgefährten sucht. “Ich glaube, dass jeder von uns sein Leben lebt und hin und wieder einen Menschen trifft, mit dem er einen Teil des Weges gemeinsam geht”, so die Australierin, die sich trotzdem eine romantische Ader eingesteht. “Das ist meine realistische Lebenseinschätzung, bedeutet aber nicht, dass ich keine Schnulzen gucke. Ich liebe Filme mit Happy End”, schwärmt sie und betont: “Ich glaube nur nicht, dass diese romantische Liebe für mich funktioniert.”

Auf einen Heiratsantrag von Velencoso wartet die blonde Sängerin aus diesem Grunde nicht. “Ehrlich gesagt, war ich nie das Mädchen, das von einem weißen Kleid und dem Märchenprinzen träumt”, gibt Minogue, die ihren spanischen Lover als “direkt und beständig” beschreibt, zu. (Bang)