Mittwoch, 02. Januar 2013, 9:43 Uhr

Paparazzo auf der Jagd nach Justin Bieber tödlich verletzt

Ein Paparazzo, der Jagd auf Justin Biebers (18) Ferrari gemacht hat, ist bei einem Verkehrsunfall am Dienstagabend ums Leben gekommen.

Laut ‘Los Angeles Times’ sei  Biebers weißer Luxusschlitten – hinter dessen Lenkrad der berühmte nur 1,70m kleine Knirps selber kaum drüber schauen kann –  von der Polizei gegen 18 Uhr am Neujahrstag zu einer Routinekontrolle an den Straßenrand gewunken worden.

Der Fotograf sei aus seinem Auto ausgestiegen und zu Biebers Wagen gerannt, um Fotos des Stars zu schießen. Der unachtsame Paparazzo wurde von einem anderen Fahrzeug erfasst und tödlich verletzt als er zu seinem Auto zurücklaufen wollte. Der 29-jährige Mann verstarb kurze Zeit später im Krankenhaus.

Das Tragische an dem folgenschweren Unfall: Der Ferrari wurde nicht von Bieber gefahren, der Teeniestar saß überhaupt nicht im Auto, es waren nur zwei seiner Kumpels.

Ein Polizeibeamter bestätigt, dass der Mann beim Überqueren des Sepulveda Boulevards von einem Wagen angefahren wurde, nachdem er Fotos vom weißen Ferrari des kanadischen Sängers gemacht hatte, der in der Nähe des Getty Center Drives geparkt worden war. Anzeige wird angeblich keine erstattet, da den Fahrer des Unfallwagens keine Schuld treffen soll.

Ärger mit Paparazzi hatte Bieber derweil schon in der Vergangenheit. So kollidierten im Sommer die Autos zweier Fotografen, die dem Musiker dicht auf der Spur gewesen waren. Außerdem kam es im letzten Jahr zu einer Handgreiflichkeit zwischen dem 18-Jährigen und einem Paparazzo, nachdem dieser versucht hatte, ein Foto von Biebers Freundin Selena Gomez zu machen.

Justin Bieber war übrigens Silvesterabend in New York im Rahmen der traditionsreichen TV-Show ‘Dick Clark’s Rockin’ New Year’s Eve’ mit Ryan Seacrest aufgetreten.

Das Teenieidol performte vor hunderttausaenden Feierwütigen drei seiner größten Hits – ‘Beauty and a Beat’, ‘As Long As You Love Me’ (zusammen mit Big Sean) und einer Akustik-Version von ‘Boyfriend’.