Mittwoch, 02. Januar 2013, 19:11 Uhr

Sylvie van der Vaart: "Es wird schwierig, den Starfaktor zu erhalten"

Am Abend des Tag 1 nach der Trennung des Vorzeige-Paares Sylvie van der Vaart (34) und ihres Ehegatten Rafael (29), bestätigte der niederländische Anwalt die Trennung des Paares. Laut dpa heißt es in der Erklärung: “Beide sind zu der Einsicht gekommen, dass sie sich in der vergangenen Zeit auseinander gelebt haben.“ Die Scheidung solle in gegenseitigem Respekt abgewickelt werden.

Während der Fußballer vom HSV heute zum Training nach Abu Dhabi geflogen ist, wurde Sylvie van der Vaart in Hamburg von Paparazzi belagert (siehe Foto).

Rafael van der Vaart schrieb gestern auf Facebook: “Hallo alle zusammen, ich wünsche euch alles Gute für 2013 mit viel Glück und Freude! Hoffe, ihr habt letzte Nacht großartig gefeiert.”

Die ‘Bild’-Zeitung hatte zuvor berichtet, dass der Spielführer vom Hamburger SV seine Ehefrau bei einer Party im Penthouse des Paares zu Boden geschlagen hätte.

Die “Beckhams der Bundesliga” äußerten sich heute nicht weiter zu den Trennungsabsichten. Das Paar entwickelte über die Laufe der Jahre ein Image aus Harmonie, Beliebtheit und Glamour, von dem beide Seiten profitierten.

Markenexperte Prof. Dr. Henrik Sattler vom Institut für Marketing und Medien an der Universität Hamburgsagte gegenüber ‘Spiegel online’, dass das Glamour-Paar unbeschädigt aus der Scheidung gehen könnten, “wenn die beiden einige Spielregeln beachten”: “Die Trennung führt nicht automatisch zum Absturz der Marke. Aber die van der Vaarts wurden immer mit einer heilen Welt assoziiert. Dieses spezielle Image wird schwer aufrecht zu erhalten sein, da passt eine Trennung einfach nicht. Und sollte sie dauerhaft sein, wird es schwierig, den Starfaktor zu erhalten: Rafael und Sylvie haben beim Markenwert voneinander profitiert. Ihr half es, dass er einer der bekanntesten Bundesliga-Spieler ist; und ihm half es, dass sie auf der Tribüne saß.”

Die Trennung des Paares sei professionell kommuniziert worden, erklärte Sattler gegenüber dem Hamburger Magazin “Immerhin haben sie es geschafft, dass relativ wenig Negatives berichtet wird. Ich finde das bemerkenswert, insbesondere vor dem Hintergrund, dass er offenbar seine Frau geschlagen hat. Das ließe sich medial auch ganz anders aufziehen. Dass es nicht so ist, kann man aus deren Sicht schon als Punktsieg verbuchen.”

Foto: wenn.com