Freitag, 04. Januar 2013, 22:24 Uhr

3D-Spektakel "Die fantastische Welt von Oz": Die neusten Bilder

Mit „Die fantastische Welt von Oz”, dem neuen, epischen 3D-Abenteuer von Walt Disney Pictures, stellt sich Star-Regisseur Sam Raimi mit großem Einfallsreichtum der Frage, woher der beliebte Zauberer gekommen ist, der erstmals in L. Frank Baums Roman „The Wonderful Wizard of Oz“ („Der Zauberer von Oz“) auftauchte. Raimis Film ist ein einzigartiges Filmerlebnis, das die Vorgeschichte zu Baums Büchern erzählt und so diese literarisch-popkulturelle Lücke schließt.

Wir haben die neusten Bilder. Der Film startet am 7. März.

Das 3D-Spektakel wird von ebenso fantastischen Schauspielern zum Leben erweckt. James Franco, Oscar-nominiert als „Bester Darsteller“ für „127 Hours“ (2010), spielt Oscar Diggs, den Mann, der dazu bestimmt ist, der Zauberer von Oz zu werden. Mila Kunis, die als „Beste Nebendarstellerin“ in „Black Swan“ (2010) für den Golden Globe vorgeschlagen wurde, verkörpert die junge, von Sorgen gequälte Hexe Theodora.

Deren ältere Schwester Evanora, auch sie eine Hexe und Herrscherin der Smaragdstadt, wird von Rachel Weisz dargestellt, die für ihre Rolle in „Der ewige Gärtner“, (2005) den Oscar als „Beste Nebendarstellerin“ erhielt. Als Glinda, die gute Hexe, ist schließlich Michelle Williams zu sehen, die für „Blue Valentine“, 2010) und „My Week with Marilyn“ (2011) jeweils für den Oscar als „Beste Darstellerin“ sowie für „Brokeback Mountain” (2005) für den Oscar als „Beste Nebendarstellerin“ nominiert wurde.

Zur weiteren Besetzung gehört Zach Braff, bekannt aus der romantischen Komödie „Garden State“ (2004) und der Hit-Sitcom „Scrubs – Die Anfänger“. Braff, der für seine Darstellungen mehrfach für Golden Globe und Emmy vorgeschlagen wurde, spielt den Assistenten des Zirkusmagiers Oscar Diggs.

Darüber hinaus leiht er im englischen Original einer wichtigen, digital animierten Kreatur seine Stimme: Er spricht den geflügelten Affen Finley, der Oz (wie Oscar genannt wird) auf seiner Reise durch das Land von Oz begleitet und dessen Gewissen wie auch Ratgeber ist.

Eine andere zentrale, digital animierte Figur des Films wird von der Stimme der 13-jährigen Amerikanerin Joey King belebt, die man aus „Schwesterherzen – Ramonas wilde Welt“ (2010) kennt. Die Jungschauspielerin spricht das Porzellanmädchen, das ganz aus Porzellan bestehende Mädchen, das den zuku?nftigen Zauberer von Oz auf seiner schicksalshaften Reise durch das magische Land begleitet.

„Die fantastische Welt von Oz” wird von Branchenveteran Joe Roth produziert, der zuletzt unter anderem für die Erfolge „Snow White and the Huntsman“ (2012) und „Alice im Wunderland“ (2010) mitverantwortlich zeichnete.

„Unser Film enthüllt, wie ein Magier zum großen Zauberer wurde“, erläutert Sam Raimi, Regisseur der erfolgreichen SPIDER-MAN-Trilogie. „Es ist die Story eines kleinen Zirkusmagiers, eines selbstsüchtigen Schwindlers und Scharlatans, der genau zum richtigen Zeitpunkt eine fantastische Welt entdeckt, um diese noch retten zu können. Es ist die Story eines durchschnittlichen, egoistischen Mannes, der ein großartiger und selbstloser Zauberer wird.“

Die fantasievolle Geschichte, die Mitchell Kapner und David Lindsay-Abaire in ihrem Drehbuch entworfen haben, erzählt von Oscar Diggs (JAMES FRANCO), einem kleinen Zirkusmagier mit fragwürdiger Moral. Als dieser aus dem staubigen Kansas in die vor Leben sprühende, fantastische Welt von Oz geschleudert wird, glaubt er, einen Volltreffer gelandet zu haben: Ruhm und Reichtum scheinen greifbar nah – zumindest, bis er den drei Hexen Theodora (MILA KUNIS), Evanora (RACHEL WEISZ) und Glinda (MICHELLE WILLIAMS) begegnet.

Die sind nämlich überhaupt nicht davon überzeugt, dass er der große Zauberer ist, für den ihn alle halten. Widerstrebend wird Oscar in die Schwierigkeiten von Oz und seinen Bewohnern hineingezogen und muss herausfinden, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört, bevor es zu spät ist. Mit Illusionen, Einfallsreichtum und auch ein bisschen echter Zauberei schafft es Oscar schließlich, nicht nur zum großen Zauberer von Oz zu werden, sondern auch zu einem besseren Menschen.

„Dieser Film erklärt, wie sich alle bekannten Figuren entwickelt haben. Er erklärt ihre Herkunft und ihren Hintergrund, damit wir sie etwas besser verstehen können“, kommentiert Mila Kunis, die die Hexe Theodora darstellt. „Dadurch wirken alle Figuren jetzt etwas aufrichtiger und wahrhaftiger. Und obwohl der Film liebenswert und witzig ist, bleibt er doch L. Frank Baums ursprünglichen Konzepten treu.“

James Franco sieht noch eine andere Ebene bei diesem Film: „In gewisser Weise ist die Geschichte, die unser Film erzählt, eine Metapher und eine Analogie für unsere Arbeit als Filmemacher. Oz ist ein Magier. Er inszeniert Shows. Im Fantasieland Oz erschafft er Illusionen – und das aus den verschiedensten Gründen. Und nichts anderes macht im Grunde auch ein Film – er erschafft eine Illusion. Er kreiert für den Zuschauer eine imaginäre Welt.“

Fotos: Walt Disney Studios Motion Pictures Germany