Sonntag, 06. Januar 2013, 14:56 Uhr

U2-Frontmann Bono: Augenerkrankung schreitet offenbar voran

Bonos Sehkraft läßt immer mehr nach. Das enthüllte Julian Lennon (49), Freund des U2-Frontmannes und Sohn von Beatles-Legende John Lennon. Der 52-jährige irische Rocksänger trägt seit Jahrzehnten eine Sonnenbrille gegen die hohe Lichtempfindlichkeit seiner Augen.

Dem irischen ‘Daily Star’ sagte Lennon jetzt: “Bono hat tatsächlich Probleme mit seinen Augen. Ich kenne es nicht genau, aber das grelle Licht der Sonne schmerzt und es wird immer schlimmer.” Immerhin habe die Sonnenbrille den Sänger unverwechselbar gemacht: “Es ist Teil seines Images, ist also in mancher Hinsicht auch Glück – aber eben nicht wirklich. Vielleicht ist es jetzt Teil seiner Entwicklung und ohne dieses Image kann er nicht Bono sein.”

Der U2-Frontmann, der sich 2010 auch einer Rückenoperation unterziehen musste, entschied sich, 2012 gemeinsam mit seiner Familie von den Strapazen des letzten Jahres zu erholen und so seinen Lieben für ihre ständige Unterstützung zu danken. “Ich hatte wahrscheinlich das beste Jahr, was mein Privatleben angeht, weil ich den Großteil davon mit meiner Familie verbracht habe”, sagte Bono, der mit seiner Frau Alison Hewson die Kinder Jordan (23), Memphis (21), Elijah (13) und John (11) hat. “Es war an der Zeit, so einen Trip zu unternehmen, nachdem ich so lange auf Tour war und mich dann von meiner Rückenverletzung erholen musste. Ich entschied mich, meine Familie auf eine Tour mitzunehmen – als kleines Dankeschön dafür, dass meine Kinder so geduldig waren.”

Während seiner Reisen besuchte der Ire vor allem ungewöhnliche Orte, wie er im Gespräch mit ‘The Sun’ enthüllt. “Weil ich nicht mit der Band beschäftigt war, konnten wir umherstreifen”, erklärt Bono. “Orte, die man nur einmal im Leben besucht – zum Beispiel Afrika und Mittelamerika. Wir sind auch nach Jordanien und Israel und Peru. Es war toll, eine Auszeit zu machen.”

Nach einer längeren Pause befindet er sich seit Monaten wieder im Studio mit U2, um an einem neuen Album der Band zu arbeiten. (KT/Bang)

Foto: wenn.com