Dienstag, 08. Januar 2013, 12:09 Uhr

Christoph Waltz: "Ein Cowboyhut ist eine ziemlich drollige Kopfbedeckung"

Hollywood reißt sich längst um ihn: Schauspieler und Ausnahmetalent Christoph Waltz. Ab dem 17. Januar 2013 ist er nun in Quentin Tarantinos neuem Film “Django Unchained” zu sehen. Im Interview mit dem ‘Loox’- Magazin gesteht Waltz, dass Western dabei nicht wirklich zu seinen Lieblingsfilmen gehören: “Ich finde, ein Cowboyhut ist eigentlich eine ziemlich drollige Kopfbedeckung. Aber wenn Quentin einen Western macht, interessiert mich das natürlich sehr.”

Und weiter verrät er: “Quentin rief mich an und sagte, dass er mir für seinen Western “Django Unchained” die Rolle des deutschstämmigen Kopfgeldjägers und Zahnarztes Dr. King Schultz auf den Leib geschrieben habe. Ich fühlte mich natürlich sehr geehrt und konnte nicht anders als zuzusagen.”

Christoph Waltz gewann 2010 für seine Rolle des Hans Landa in Tarantinos ‘Basterds’ den Oscar als bester Nebendarsteller. Im Gespräch mit Loox schwärmt er immer noch: “Bei den Dreharbeiten zu “Basterds” habe ich mich extrem wohl gefühlt. Das war absolut außergewöhnlich für mich. Ich war glücklich, erfüllt, bis an meine Grenzen gefordert. Im Gegensatz zu früher. Da hatte ich oft das Gefühl, dass ich meinen Part im Schlaf hätte spielen und die Dialoge übers Telefon hätte einsprechen können.”

Christoph Waltz hat ein besonderes Talent, schauspielerische Details dramatisch umzusetzen, auch wenn es sich um ein einfaches Strudelessen, wie im Film “Basterds”, handelt. In dem Interview Magazin blickt er zurück: “Oh Gott, daran erinnere ich mich noch sehr gut. Ich musste für diese Sequenz 27 Strudel essen! Allerdings auf zwei, drei Tage verteilt. Aber als waschechter Wiener war das für mich kein Problem. Sie schmeckten sogar recht gut.” (ots)

Fotos: WENN.com, SonyPictures