Mittwoch, 09. Januar 2013, 19:37 Uhr

Twilight-Finale elfmal für Hollywoods peinlichsten Preis nominiert

Der letzte Teil der Twilight Saga ‚Breaking Dawn: Bis(s) zum Ende der Nacht, Teil 2’ führt die Liste der Nominierten für diesjährige Verleihung der ‚Goldenen Himbeere’ an. Der Preis ist schlichtweg als Gegenentwurf zum Oscar zu verstehen und wird genau einen Tag vorher den begehrten Awards – am 23. Februar – verliehen.

Jedes Jahr wählt eine Jury dafür die schlimmsten und schlechtesten Filme, Macher und Schauspieler aus.

Auch wenn der Twilight-Film bei den Fans begeistert gefeiert wurde, hat man den finalen Streifen der Vampir-Reihe gleich in elf Kategorien (also in allen!) auf die Liste der Nominierten gesetzt. Die Hauptdarsteller Kristen Stewart (22) und Robert Pattinson (26) sind nominiert in den Kategorien „Schlechtester Schauspieler“ und „Schlechteste Schauspielerin“. Auch ihre Co-Stars Taylor Lautner (20) und Ashley Greene (25) droht gar ein Preis als „Schlechteste Nebendarsteller.

Die größte Konkurrenz für den Blutsaugerfilm ist Admas Sandlers Werk ‘Der Chaos-Dad’ mit acht Nominierungen. Sandlers Film ‘Jack und Jill’ wurde im letzten Jahr mit zehn Awards geehrt – ein absoluter Negativrekord.

Bereits in den vergangenen Jahren waren die Twilight-Filme für die ‚Goldene Himbeere’ nominiert worden, gingen aber jedes Mal leer aus. Die Jury begründet ihre diesjährige Entscheidung damit, dass der Film das Leben aus dem Kinos gesaugt habe.

Der Preis wird von der ‘Golden Raspberry Award Foundation (G.R.A.F.)’ vergeben, der im Jahr 2007 über 750 Filmkritiker, Journalisten und Filmschaffende aus 42 USA-Staaten und mehr als zwölf weiteren Ländern angehörten. (AH)

Fotos: Concorde