Donnerstag, 10. Januar 2013, 10:19 Uhr

Ryan Gosling: "Ich definiere mich nicht über Optik“

Ryan Gosling könnte Mathematikformeln rezitieren, man wäre hingerissen. Der 32-Hollywood-Star, dessen Karriere im Mickey-Mouse-Club begann, hat das ultimative Charme-Gen. Dabei ist er absolut bodenständig.

Gosling konkurriert mit Bradley Cooper oder Ryan Reynolds um den Titel „Sexiest Man Alive“ – was er selbst jedoch schlicht als „albern“ bezeichnet. Denn Ryan Gosling ist als Schauspieler zwar megaerfolgreich, hat aber auch ein Leben abseits der Film-Sets. „Ich bin kein glamouröser Typ, tauche nicht ständig bei Partys auf und fliege gern unter dem Radar. Das ist langweilig für die Öffentlichkeit“, sagt er von sich im Interview mit dem Magazin Jolie’ und setzt nach. „Mir ist nur wichtig, dass den Leuten meine Filme gefallen. Ich definiere mich nämlich nicht über Optik.“

Viel wichtiger ist Gosling, dass er seinen Ruhm dazu nutzen kann, Dinge ins Licht der Öffentlichkeit zu bringen, die so gar nichts mit dem Glitz und Glamour Hollywoods zu tun haben. Er engagiert sich z.B. neben seinen Filmjobs zahlreiche Hilfsorganisationen.

„Aussehen und materielle Werte werden zu oft überschätzt – da besteht ein Ungleichgewicht in der Wahrnehmung“, betont Gosling, der ab 20. Januar im Mafia-Epos ‘Gangster Squad‘ zu sehen ist. „Ich nutze meinen Bekanntheitsgrad dazu, bedürftigen Menschen zu helfen. (…) Ich möchte das Augenmerk auf die Krisengebiete Tschad, Kongo und Uganda lenken. Dort gibt es Bürgerkriege, Kinderhandel und Sklaverei. Darum unterstütze ich Organisationen wie z. B. ‚Raise Hope For Congo‘“. Dieser Einsatz ist Ryan Gosling viel wert – denn er erdet ihn an Mensch: „Ich arbeite ja meistens in Fantasiewelten. Wenn man anderen hilft, ist das real – und rettet am Ende vielleicht sogar Leben.“

Foto: WENN.com