Freitag, 11. Januar 2013, 11:29 Uhr

Justin Bieber wird von ehemaligem Bodyguard verklagt

Justin Bieber (18) hat eine Klage am Hals. Ein ehemaliger Bodyguard des Teenie-Stars beschuldigt den 18-Jährigen, ihn beschimpft zu haben und sogar handgreiflich ihm gegenüber geworden zu sein. Jetzt soll es vor Gericht gehen.

Wie die Website TMZ jetzt berichtet, wird Justin von seinem einstigen Leibwächter Moshe Benabou vor Gericht gezerrt. Laut dem vermeintlichen Opfer, der von März 2011 bis Oktober 2012 in den Diensten des jungen Musikers stand, hatte Justin ihn bei einer Streitigkeit darüber, wie man sich als Mitglied des Bieber-Gefolges zu verhalten hat, mehrere Male gegen die Brust geschlagen und wüst beschimpft.

Ein wenig seltsam erscheint einem die Klage schon, bedenkt man das Benabou ein ehemaliger Soldat der israelischen Armee ist und Justin bei 1,70 gerade einmal 60kg auf die Waage bringt. Nichtsdestotrotz fordert der Bodyguard nun Schadensersatz wegen Köperverletzung von seinem ehemaligen Schützling. Außerdem nutz er die Gelegenheit zusätzlich Geld für unbezahlte Überstunden einzuklagen – ganze 420.000 US-Dollar will er abkassieren.

Freunde des Sängers erklärten gegenüber TMZ, Benabou sei lediglich eine „verärgerter Mitarbeiter, der bloß auf Geld aus sei“. Die Vorwürfe gegen Justin seien „absurd“. Gelogen hätte der Leibwächter damit jedenfalls nicht zum ersten Mal. Schon bei seinen Referenzen kam es zu Unstimmigkeiten. So gab er an jahrelang für Justin Timberlake (31) gearbeitet zu haben, obwohl er nie auch nur einen Tag für den Musiker tätig war. Die Lüge führte schließlich zu Entlassung.

Will sich da also wirklich nur ein verärgerter Ex-Mitarbeiter dafür rächen, dass er gefeuert wurde oder ist doch etwas dran? Justin selbst hat sich bisher auf jeden Fall noch nicht zu der Klage geäußert. (AH)

Foto: WENN.com