Freitag, 11. Januar 2013, 18:16 Uhr

Klaus Kinski: Das sagt Nastassja zu den Missbrauchsvorwürfen von Schwester Pola

Nachdem Pola Kiski (60), Tochter des 1991 verstorbenen deutschen Filmstars Klaus Kinski (65) in ihrem Buch ‘Kindermund’ mit schweren Missbrauchsvorwürfen gegen ihren berühmten Vater aufwartete, meldet sich jetzt die weitaus berühmtere Nastassja Kinski zu Wort.

In einer Erklärung, die von der ‘Bild’-Zeitung verbreitet wurde, erklärte die 51-Jährige erfolgreiche Schauspielerin: “Ich bin zutiefst erschüttert. Aber: Ich bin stolz auf ihre Kraft, ein solches Buch zu schreiben. Ich kenne den Inhalt. Ich habe ihre Worte gelesen. Und ich habe lange geweint.”

Ihre Schwester Pola habe “ihr Herz, ihre Seele und damit auch ihre Zukunft von der Last des Geheimnisses befreit”, heißt es in dem Beitrag weiter.

Inzwischen erinnert die ‘Bild’-Zeitung daran, dass Kinski schon 1975 in seinen Memoiren ‘Ich bin so wild nach Deinem Erdbeermund’ offen über seine Sexualität mit Minderjährigen geschrieben habe.

In einer erweiterte Neuauflage von 1991 seien die entsprechenden Passagen jedoch “entfernt bzw. abgemildert” worden. Eine 15-Jährige habe Kinski vergewaltigt und den Fernseher lauter gestellt, “weil sie so laut schreit”. Auch vor seiner jüngeren Schwester Inge habe er nicht halt gemacht. Eine andere Minderjährige habe er “in Anwesenheit ihrer siebzehnjährigen Schwester” entjungfert.

Inzwischen werden Stimmen laut, den cholerischen Egozentriker Kinski vom ‘Boulevard der Stars’ am Potsdamer Platz in Berlin verschwinden zu lassen. Dazu sagte der Geschäftsführer der Deutschen Filmakademie, Alfred Holighaus, gegenüber der BZ: “Die Jury wird sich schnell zusammensetzen und über das Thema sprechen. Wenn ich die Berichte lese, wird mir schlecht. Und wenn die Berichte stimmen, dann würde ich mich über dem Stern übergeben. Und ich glaube nicht, dass sich die Tochter so etwas ausdenkt.”