Montag, 14. Januar 2013, 16:27 Uhr

Dschungelcamp: Die Frauen sind schuld am Erfolg - Zickenkrieg der Drag Queens

Die Hamburger Kietz-Transe Olivia Jones dominiert bis jetzt als “Heimleiterin” das RTL-Dschungelcamp. Vom einstigen Glanz ist angesichts der brütenden Hitze nicht mehr viel übrig, außer etwas schlecht ausgeleuchteter Spachtelmasse.

Ihre Berliner Konkurrentin, Drag Queen Nina Queer, lästert nun bei Radio Energy ordentlich ab – und das obwohl die beiden Damen seit vielen Jahren “gut befreundet” sein sollen.

Die Party-Queen der Berliner Szene (Foto ganz unten, neben der blonden Dame links) ist bekannt für ihr allzu loses und vor allem zotiges Mundwerk, rabiate Schläge unter die Gürtellinie und ihre preiswerten  Perücken, und zog nun zum Gastspiel von Olivia Jones mal wider ordentlich vom Leder.

Dem Sender sagte sie: “Das schlimmste Drama nach drei Tagen Dschungelcamp ist ja nicht, daß Helmut Berger gehen mußte, sondern die fast ungeschminkte Hackfresse von Olivia Jones zu ertragen. War sie doch immer schon als bunt angemalter Mann ohne jegliche Femininität zu erkennen, steht da jetzt plötzlich nur noch so ein Bauarbeiter mit einem billigen Plastik-Fiffi am Kopf vor uns. Das macht nicht mal mehr Patrick Nuo scharf und der ist immerhin pormosüchtig. Außerdem ist Olivia Jones eine der langweiligsten und unlustigsten Personen, die ich überhaupt kenne. Dieser Faschings-Transvestit hat in ihrem Leben noch nichts geleistet, außer die kläglichen Versuche, mich beruflich zu imitieren.”

Der diesjährige Dschungelcamp-Start schlägt übrigens alle Rekorde: Durchschnittlich 7,11 Millionen Zuschauer ab drei Jahren verfolgten am Wochenende die ersten drei Folgen von “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” auf RTL. Das sind so viele wie nie zuvor.

Wie eine media control Sonderauswertung zeigt, ist vor allem das weibliche Publikum für diese tollen Werte verantwortlich. Schalteten 2012 noch 3,57 Millionen Frauen ab 14 Jahre ein (Marktanteil: 24,9 Prozent), so waren es 2013 bislang 4,07 Millionen (Marktanteil: 27,4 Prozent) – rund eine halbe Million bzw. 14 Prozent mehr.

Bei den ganz Kleinen sind die schleimigen Dschungelprüfungen sogar noch beliebter: 210.000 Mädchen zwischen drei und 13 Jahren (Marktanteil: 55,0 Prozent) bedeuten ein Plus von 50.000 Zuschauerinnen bzw. 30 Prozent. Gemeinsam mit den 14- bis 19-jährigen Frauen (56,6 Prozent) holen sie die mit Abstand höchsten Marktanteile. Keine Veränderung gibt es dagegen in der männlichen Zielgruppe: 2,69 Millionen Männer ab 14 Jahre (2012) stehen 2,70 Millionen Männern in der aktuellen Staffel gegenüber. Auch die Marktanteile (21,9 Prozent zu 21,5 Prozent) bleiben nahezu gleich.

Basis der media control Sonderauswertung sind die Einschaltquoten der ersten drei Dschungelcamp-Ausgaben 2012 und 2013.

RTL verlängert am morgen Dienstagabend die Sendezeit von “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus” auf 105 Minuten.

Fotos: RTL/WENN.com

 

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