Donnerstag, 17. Januar 2013, 22:10 Uhr

"Django Unchained": Der Soundtrack ist da - und Tarantino liest alle Filmkritiken

Seit heute läuft in den deutschen Kinos von den Kritikern bereits gefeiertes Drama ‘Django Unchained’. Morgen wird auch der passende Soundtrack in den Regalen stehen. In dem Streifen schickt Kult-Regisseur Tarantino Schauspieler Jamie Foxx als Django auf eine blutige Reise durch die Südstaaten Amerikas.

Quentin Tarantino lässt sich für die musikalische Untermalung seiner Streifen immer etwas Besonderes einfallen. Dieses Mal sind auf der CD Exklusivaufnahmen und Stücke aus Quentins persönlicher Vinylsammlung enthalten – handverlesen natürlich. Gleichzeitig ist Jamie Foxx nicht nur Hauptdarsteller, sondern steuert neben Hochkarätern wie John Legend, Rick Ross und Anthony Hamilton seinen eigenen Song bei.

Dass Quentin Tarantino schon seit den Neunzigern außergewöhnliche Soundtracks zu seinen Filmen liefert ist hinlänglich bekannt. Der neueste Streich beinhaltet jedoch ein absolutes Novum im Tarantino-Universum: Der Kult-Regisseur hat erstmals Exklusivaufnahmen von renommierten Größen der Musikwelt eingeholt und diese mit diversen Klassikern kombiniert. So hat nicht nur Jamie Foxx, der auch die Hauptrolle des Django übernimmt, mit Rick Ross einen exklusiven Track aufgenommen, denn der Soundtrack besticht zudem mit weiteren neuen Songs wie „Who Did That To You?“ von John Legend, „Freedom“ von Anthony Hamilton und Elayna Boynton sowie dem Track „Ancora Qui“ von Ehren-Oscar-Preisträger Ennio Morricone und Elisa.


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Quentin Tarantino liest übrigens mit Begeisterung Filmkritiken. Der Regisseur, der mit seinen Filmen immer wieder für Aufsehen sorgt, schert sich nicht darum, ob seine Werke “Debatten oder Kontroversen auslösen”, denn er versichert: “Darauf lege ich es nicht an.”

Dennoch studiert der 49-Jährige genau, was über seine Streifen geschrieben wird. “Filmkritik ist etwas, das ich sehr schätze”, gesteht er im Gespräch mit der ‘Frankfurter Rundschau’. “Ich liebe es, Kritiken zu lesen. Wenn ich der gleichen Meinung bin, freue ich mich. Und wenn nicht, dann geht mir das am Arsch vorbei. Manchmal bedeutet das ja sogar interessante Denkanstöße, wenn sich jemand wirklich mit den cineastischen Aspekten meines Werks auseinandersetzt.”

Wenn es um den Inhalt geht, lässt sich Tarantino dagegen nicht von Kritiken beirren. “Ich glaube an mich selbst und das, was ich tue, aus tiefstem Herzen und mit aller Leidenschaft. Deswegen empfinde ich es als meine Aufgabe als Künstler, mich auf dieser Ebene nicht in Frage stellen zu lassen.”
Heute, 17. Januar, startet sein neuestes Werk ‘Django Unchained’ in den deutschen Kinos, der für insgesamt fünf Oscars nominiert wurde. (KT/Bang)