Donnerstag, 17. Januar 2013, 9:49 Uhr

DSDS-Casting: "Die Partyschlampe von Köln" kommt eine Runde weiter

DSDS ist von jeher das Sammelbecken für Leute, die mit auffälliger Bühnenpräsenz und einem unverwechselbaren Charme punkten…oder auch nicht. Man muß sie nur auf der Straße ansprechen. Eine Kandidatin erregte gestern bei der vierten Ausgabe von ‘Deutschland sucht den Superstar’ besonders die Gemüter der Jury und sicherlich auch die einiger Zuschauer.

Sarah Joelle scheint offenbar keine Probleme mit dem Rampenlicht zu haben, schließlich tauchte die 23-jährige bereits an diversen Roten Teppichen auf und verschaffte sich einen gewissen Mini-Ruf als Croupie in den Medien.

Das Image der 23-jährugen durchgeknallten Powerfrau ist aber eher fraglich und wenn man sich die Sängerin so anschaut, stellt man sich doch glatt die Frage: Partyluder, Möchtegern-Promi oder ein neuer, ausgeflippter Stern am Unterhaltungshimmel? Diese Frage stellte sich wohl auch Dieter Bohlen. Der nahm natürlich wieder kein Blatt vor dem Mund und konnte es sich nicht verkneifen, das etwas bizarre Auftreten der rothaarigen Feiermaus auch gleich mit einer niederschmetternden Bemerkung zu kommentieren.

“Die Partyschlampe von Köln”, lautete das schnelle und höchstwahrscheinlich auch gar nicht so falsche Urteil des Poptitan. Irgendwie hatte man bei dieser voreiligen Reaktion das Gefühl, er würde sie schon eine Weile kennen. Nun ja, genau das erwartet Sarah Joelle wahrscheinlich auch, denn auf die Frage, was sie eigentlich beruflich und so weiter mache, antwortete sie: “Ich tauche eigentlich überall und nirgendwo auf.” Aha. Soweit so gut. Das sagt uns jetzt zwar auch nicht, mit was die junge Frau sich noch so die Zeit vertreibt, außer eben wilden Partys, aber vielleicht erfahren wir das ja bei Gelegenheit noch. Man könnte glatt vermuten,dass sie wahrscheinlich Model, It-Girl, Designerin oder auch alles zusammen ist….

Doch um den großen Star-Olymp zu erklimmen, muss man eben doch noch ein bisschen mehr mitbringen, als eine zugegebenermaßen tolle Figur, eine wilde Walle-Mähne und einer Tube zu viel Make-Up. Nachdem Sarah mit gewaltiger Stimme, aber dem falschen Song (“Wovon sollen wir träumen”) auf jeden Fall schon mal überraschen konnte, blieb nun die Frage, ob ihre Stimme wirklich ein Aushängeschild für die Sendung sein könnte.

Mateo, Bill und Dieter waren letztendlich der Meinung, dass hier das überaus gewagte und verrückte Gesamtpaket eine wichtige Rolle spielt. Der einzige, der offensichtlich überhaupt keine Begeisterung bezüglich der extrovertierten, schmolllippigen Kandidaten zeigte, war Tom. Der verzog keine Miene und vermied es tunlichst ein Kompliment loszuwerden. Dazu kam er allerdings auch nicht, schließlich zeigte sich den DSDS-Zuschauern wieder mal die Situation der letzten Wochen.

Dieter bestimmt, wer den Zettel bekommt, die anderen haben zu nicken und jeder der was anderes sagt, wird konsequent unterbrochen. Nachdem Sarah Joelle als 1000. Kandidatin der diesjährigen Staffel fröhlich mit ihrem Zettel aus dem Saal hopste, wollte der ‘Tokio Hotel’-Sänger seine Meinung dann aber doch noch loswerden. ‘Ich find sie geschmacklos und außerdem ging die mir auf den Sack!” (SV)

Fotos: RTL/RTL/Stefan Gregorowius, Andreas Friese

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