Freitag, 18. Januar 2013, 23:59 Uhr

Dschungelcamp Tag 8: Claudelle war mit einem Hochstapler zusammen

Der 8. Tag im RTL-Dschungel und es liegt irgendwie Erotik in der Camp-Luft. Beim morgendlichen Duschen prüfen Olivia und Iris gegenseitig ihre Oberweite und fühlen, wie sich der Busen bei der anderen denn so anfühlt. Patrick verteilt seine Massagen. Olivia ist danach versonnen: “Ach, ich glaube ich verlängere jetzt hier eine Woche. Also mit dem Patrick könnte ich es hier auch eine Woche alleine aushalten.” Und als Joey sagt, dass er mit seiner einen Hand (die andere ist bandagiert) nicht viel machen kann, kommt das Gespräch sofort aufs Onanieren.

Olivia hat da so eine Vermutung: “Na, das kann ich mir schon vorstellen, dass der Klaus hier nachts onaniert!”

Arno kriegt sich nicht ein vor Lachen. Und überhaupt: wer wissen will was Sex ist – Joey kennt die Antwort: “Sex ist etwas total emotionales, großes, explosionshaftes, bombastisches, hammerkrasses Teil!” Und wie beurteilt eigentlich welcher Camper wen in Sachen Erotik? Olivia: “Silva hat den heißesten Body, aber man muss Abstriche machen im Genitalbereich (hält ihren kleinen Finger in die Höhe). Ich kann mir bei Silva auch gut vorstellen, dass er bei einem Orgasmus auch so blöd lacht. Klaus ist natürlich eher so gnadenlose Erotik. Das ist richtige Hausmannskost!”

Klaus: “Von der Handlichkeit ist Claudelle nach wie vor meine Favoritin. Man weiß ja nicht, ob man das vielleicht mal (macht eine Busengrabsch Handbewegung) testen kann!” Arno geht dabei zunächst nach dem Ausschlussprinzip vor: “Was nie, nie, nie und nimmer gehen würde, wäre mit Georgina. Bevor das soweit ist, würde ich mich lieber erschießen. Claudelle wäre schon das, was mir Spaß machen würde!”

Der Nachtwachen Betrug
Bekanntermaßen gibt es keine Uhr im Camp. Wie wissen dann die Camper, dass ihre Nachtwache vorbei ist und sie ihre Nachfolger wecken müssen? Hobby-Bastler Arno hat die Lösung. Olivia erklärt die Entdeckung: “Arno hat die Mückenuhr erfunden. Das heißt wenn wir die Mückenspirale anzünden und die ist dann irgendwann angebrannt, dann sind zwei Stunden vorbei und die Nachtwache ist zu Ende!” Und so ist es natürlich ganz wichtig, dass die Mückenuhr brennt, wenn die Nachtwache beginnt. Olivia und Iris sind dran und beschweren sich.

Olivia: “Arno, mach das Ding an – wir sitzen hier doch schon!” Eine Weile später kommt Olivia eine Idee: “Wollen wir das Ding nicht bearbeiten? In dem wir da einfach was abbrechen und dann den Rest anzünden!” Iris antwortet mit einen fetten Grinsen: “Mach du! Ja klar – geh!” Olivia: “Ja, klar. Ich mache das wieder und du liegst hier wie eine Bratwurst herum. Wenn, dann machen wir das zusammen!” Gesagt, getan. Iris bricht mehr als zwei Drittel der übriggebliebenen Uhr einfach ab und schmeißt diese ins Feuer. Olivia lacht schelmisch: “Das ist ja super. Die Zeit ist ja gleich um!” Und damit noch nicht genug: Olivia zündet auch noch das andere Ende der Uhr an und pustet kräftig, damit sie noch schneller abbrennt. Zufrieden mit dem Ergebnis verkündet sie: “So, die Uhr ist abgelaufen. Wir können die anderen jetzt wecken!”

Schatzsuche
Olivia und die spindeldürre Fiona müssen zur Schatzsuche antreten. Sie müssen Bambusstangen so zusammen schrauben, damit sie die gläserne Schatztruhe aus den Baumwipfeln herunterholen können. Nach vielen Versuchen haben sie es endlich geschafft und können die Schatzkiste mit Schokoladenriegeln ins Camp schaffen.

Als es der Gruppe dann auch gelingt die Kiste zu öffnen, ist die Freude riesengroß. Fiona hält überglücklich die insgesamt acht Riegel in der Hand: “Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ich mich freue! Ich steh so auf Schokolade!”

Claudelles plaudert über ihren Ex
Playboy-Model Claudelle berichtet wie sie von ihrem Ex-Freund mächtig betrogen wurde: “Ich war mal mit einem Hochstapler zusammen. Der hat alle um den Finger gewickelt. So gut war der. Der hat mich viel Schmerzensgeld gekostet und hat auch meine Familie mit reingezogen. Der hat Sachen gemacht… meinen Mini Cooper ins Pfandhaus gebracht, 14.000 Euro dafür einkassiert. Dann hat mein Onkel das Auto wieder raus gekauft und dann hat der das Auto wieder verkauft. Das Auto war einfach weg eines Morgens. Mini Weg, Geld weg. Er hat mich und meine Familie rund 100.000 Euro gekostet – locker! Ich bin immer wieder drauf reingefallen! Als er dann nach einiger Zeit merkte, dass ich nicht mehr immer nur okay, okay zu allem gesagt habe, dann ist er handgreiflich geworden. Als er mich geprügelt hat in der einen Nacht, dann bin ich aufgewacht. Dann kam auch die Polizei. Die hat uns getrennt und von dem Tag an, habe ich den nie wieder gesehen! Das passiert mir nicht noch mal!”

Die 7. Dschungelprüfung
Die Stimmung im Camp ist explosiv und die Zuschauer haben entschieden: Georgina muss zu ihrer siebten Dschungelprüfung in Folge antreten. Damit hat die Bachelor-Kandidatin Dschungelgeschichte geschrieben, den bisherigen Rekord geknackt und die bisherige Rekordhalterin, Sarah “Dingens” (sechs Prüfungen in Folge), abgelöst und vom Prüfungsthron gestoßen.

Georginas neue Prüfung heißt “11 Sterne Hotel”. Sie weiß nicht, dass in der stinkenden Herberge meist nur widerliches Ungeziefer und viele landestypische Tiere einchecken. Die Aufgabe besteht darin, sich einen Weg durch fünf hintereinander liegende heruntergekommene Räume zu bahnen. Dabei gilt es, die elf versteckten Sterne zu finden. Pro Raum hat Georgina dafür zwei Minuten Zeit. Zwischen den einzelnen schäbigen Hotelzimmern befindet sich ein Korridor, in dem sie kurz verschnaufen und mit den Moderatoren sprechen kann. Sonja Zietlow und Daniel Hartwich verraten dann Georgina, wie viel Sterne in einem Zimmer versteckt sind und wie viel Zeit sie für die Suche hat. Da es in einigen Räumen stockfinster ist, hat Georgina eine kleine Taschenlampe dabei.

Freundlich wird Georgina von den Moderatoren begrüßt. Daniel Hartwich: “Herzlichen Glückwunsch! Sieben Mal hintereinander Dschungelprüfung, dass ist Weltrekord, Wahnsinn!” Sonja Zietlow: “Für dich geht es heute ins ’11 Sterne Hotel’. Allerdings, die Australier nehmen es mit der Reinlichkeit nicht so genau. Außerdem steht das Hotel auch schon etwas länger verlassen da. Und da haben es die einheimischen Tiere und das einheimische Ungeziefer schon in Beschlag genommen. Dieses Hotel hat auch nur fünf Zimmer.” Daniel Hartwich: “Du musst durch alle fünf Räume gehen und da sind Sterne versteckt, die musst du in deinen Beutel packen. Im Korridor zwischen den Räumen kannst du dich ausruhen.” Pro Raum hast du zwei Minuten Zeit.” Daniel Hartwich: “Möchtest du zu dieser Dschungelprüfung antreten?” Georgina: “Ja.” Daniel Hartwich: “Wir warten dann am Check Out mit der Rechnung.”

1. Raum – Rezeption (1 gewaltiger Strauß, 2 Sterne sind im Raum, 2 Minuten Zeit):
Georgina: “Es ist wie in einem Gruselfilm.” Zuerst muss Georgina an der Rezeption einchecken. Doch dafür muss sie am gewaltigen Strauß vorbei. Dann gilt es, eine riesige Glühbirne aus der Fassung zu drehen, die ein großer Stern umringt. Erst wenn die Lampe aus der Fassung ist, darf Georgina den Stern an sich nehmen und den zweiten Stern suchen. Georgina tritt ein und sieht den gigantischen Strauß. Georgina: “Ahh, tut der weh?” Sie schleicht sich ängstlich an dem Strauß, der größten auf Erden lebenden Vogelart, vorbei und entdeckt an der Decke die riesige Glühbirne. Zielstrebig schraubt sie die Lampe heraus und erlebt eine böse Überraschung. Durch das Entfernen der Glühbirne hat das It-Girl ein Loch in der Decke der Absteige freigemacht und so eine schauderhafte und schleimige Mehlwurmdusche ausgelöst. Georgina: “Ist das fies, oh Gott.”

Der erste Stern liegt am Boden und Georgina findet ihn. Im Dunkeln muss die Bachelor-Kandidatin nun den zweiten Stern suchen. Georgina: “Hier stinkt es.” Sonja Zietlow: “Wir hatten den Klaus kurz drin.” Georgina: “Da sieht man doch gar nix. Ich habe Angst vor dem Strauß. Ahh.” Daniel Hartwich: “Da gibt es z.B. Regale, da würde ich mal reinschauen. Vielleicht ist da was drin.” Georgina: “Ich sehe nichts.” Daniel Hartwich: “Du hast ja Hände und könntest tasten.” Sie sucht erfolglos, dann ist die Zeit vorbei und sie hat nur einen Stern gefunden. Ergebnis: 1 Stern.

Jetzt müsste Georgina wieder in den Korridor gehen, doch sie traut sich nicht an dem Strauß vorbei. Georgina: “Ganz ehrlich, es ist fies, wie soll ich am Strauß vorbei kommen. Ich habe mich zu Tode erschreckt. Die können beißen.” Daniel Hartwich: “Georgina, wir müssen dich bitten, jetzt in den Korridor zu gehen.” Georgina: “Wie denn?” Daniel Hartwich: “Ganz langsam, sanft und ruhig an dem Tier vorbei gehen… Gehe einfach aus dem Raum.” Georgina: “Mann, ich versuche es, aber er versperrt die Tür.” Endlich schafft sie es und verlässt den Raum.

2. Raum (widerliche Würgeschlangen, 2 Sterne sind im Raum, 2 Minuten Zeit):
Dann betritt Georgina das zweite Zimmer. Überall liegen Schlangen herum, besonders das Bett ist voll von ihnen. Georgina: “Oh, Gott. Und wo sind jetzt hier die Sterne?” Mit dem ersten Stern durchwühlt sie den Nachttisch. Sonja Zietlow: “Magst du deine Finger nicht schmutzig machen?” Georgina genervt: “Was weiß ich, was da drin ist? Hier sind überall Schlangen. Ja, super, wo sollen die Sterne hier sein?” Daniel Hartwich: “Ein Tipp: Guck einfach mit den Händen nochmal in der rechten Schublade.” Und sie tut es und findet zwei Sterne. Schnell verlässt sie die Schlangengrube. Ergebnis: 2 Sterne.

3. Raum (ein schauderhaftes Krokodil), 2 Sterne sind im Raum, 2 Minuten Zeit):
Georgina wird im Korridor wieder vom ersten Zimmer eingeholt “Oh, dieser Strauß, ich habe ein Trauma.” Daniel Hartwich: “Ich vermute, der Strauß war auch froh, als du wieder draußen warst.” Nun tritt sie in das dritte Zimmer ein. Ein Krokodil liegt auf dem Bett. Georgina: “Oh, mein Gott.” Auch hier hängt der erste Stern oben an der Glühbirne und die muss vorher herausgeschraubt werden. Zielstrebig nimmt sie die Lampe heraus und es ergießt sich eine Ladung Kakerlaken ins Zimmer. Dann holt sie sich den ersten Stern und findet dann den zweiten. Ergebnis: 2 Sterne.

4. Raum (grässliche Spinnen) 2 Sterne sind im Raum, 2 Minuten Zeit):
Nervös tritt Georgina ein. Überall wimmelt es von Spinnenweben und der Raum ist voller Spinnen. Georgina: “Hilfe, die leben ja.” Schnell findet sie die zwei Sterne und flüchtet wieder in den sicheren Korridor. Ergebnis: 2 Sterne.

5. Raum (rohes Fleisch, widerliche Fliegen, abscheuliche Larven und abstoßende Maden), 3 Sterne sind im Raum, 2 Minuten Zeit):
Der Boden dieses Zimmers ist voller scheußlicher Dinge: rohes Fleisch, abscheulichen Larven und abstoßenden Maden. Es stinkt zum Himmel. Georgina vor der Tür: “Oh, mein Gott. Es stinkt nach Scheiße. Sind da Ratten drin? Ich gehe da nicht rein, wenn da Ratten drin sind?” Sie öffnet die Tür einen Spalt und schaut ins Zimmer: “Was ist das denn? Ich gehe da nicht rein. Ich mache das nicht.” Langsam senkt sich auch noch die Decke. Georgina: “Ahh, ich will da nicht durch, ich gehe da nicht durch.” Und sie geht nicht ins Zimmer. Ergebnis: 0 Sterne

Insgesamt erspielt Georgina bei ihrer siebenten Prüfung in Folge sieben Sterne. Georgina: “Ich bin stolz auf mich.” Wieder im Camp berichtet sie von ihrer Prüfung: “Es war der Horror. Ich kam mir vor wie Alice im Wunderland.” Und weiter: “Durch das tote Fleisch konnte ich nicht gehen, da bin ich raus gerannt. Es war wie in einer Geisterbahn… Und bei dem Krokodil war es auch gefährlich. Und dann erst die Kakerlaken…. Und alles bei gefühlten 60 Grad.” Die prominenten Camper freuen sich auf das Abendessen und jeder denkt sich insgeheim seinen Teil.

 

 

Text/Fotos: RTL/RTL/Stefan Menne. Alle Infos zu „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ im Special bei RTL.de.