Freitag, 18. Januar 2013, 18:10 Uhr

Keye Katcher: Was macht eigentlich der Paradiesvogel von "The Voice"?

Keye Katcher ist wahrlich ein Eye Catcher und war der bunte Paradiesvogel bei der letzten Staffel von ‚The Voice of Germany’. Dort erreichte er die Live-Shows, schied aber dann gegen seinen Mitstreiter Raffa Shira aus.

Doch für Keye war das kein Grund aufzugeben, jetzt geht für ihn die Arbeit erst richtig los. klatsch-tratsch.de erzählte er über seine Pläne.

Wer jetzt denkt, in den nächsten Wochen ein zusammengeschustertes Albumdebüt von Katcher in den Händen halten zu können täuscht sich. Der putzige Berliner will sich dafür Zeit lassen, um etwas ordentliches auf die Beine zu stellen. Am liebsten ebenfalls mit Musik-Newcomern, wie er verriet.

“Ich fange gerade an, an meiner Musik zu arbeiten, ich will nicht husch-husch irgendetwas fertig machen. Ich tauche gerade erst in diese Welt ein, treffe mich mit Leuten, die ebenfalls noch sehr jung im Geschäft sind. Es ist eine handvoll Menschen, die selbst im Musikgeschäft noch unbekannt sind, was ich aber gut finde, denn ich habe sehr Bock darauf, etwas mit denen zusammen aufzubauen.”

Wie seine Musik in etwa klingen soll, weiß Keye dafür schon ganz genau und er hat auch ganz genaue Vorstellungen davon: “Auf jeden Fall Pop. Es muss tanzbar sein, aber auch gleichzeitig stimmlich anspruchsvoll. Ich mag z.B. Jessie J.’s Album sehr gerne, es ist stimmlich toll und sehr abwechslungsreich. Ich versuche gerade für mich, meinen eigenen Stil zu finden und alles miteinander zu kombinieren. Dafür will ich mir Zeit nehmen, ich will nicht in drei Monaten ein ganzes Album auf die Beine stellen müssen.”

An eine Zusammenarbeit mit Jessie J zu kommen, ist wahrscheinlich unmöglich. Am liebsten hätte Katcher jedoch etwas mit einer waschechten Berlinerin: “Ich bin geborener Berliner und deswegen liebe ich auch Miss Platnum, das wäre ein Kracher mit der zu arbeiten.”

Unterstützung bekommt Keye bei seiner Karriereplanung übrigens auch von seinen ‘The Voice’ Mentoren The Boss Hoss, was mit Sicherheit hilfreich sein kann. Dazu sagte er: “Eine direkte Zusammenarbeit wird es eher nicht geben, vielleicht, wenn ich mich als Künstler etabliert habe. Aber mit dem Alec und dem Sasha bin ich noch im Kontakt, wir schreiben uns ab und zu und waren auch schon zusammen essen und haben über meine Pläne gesprochen. Und sie haben mir auch ein paar Leute vorgestellt und weiterempfohlen.” (TT)

Fotos: klatsch.-tratsch.de/ Michael Fricke (Planexi)