Samstag, 19. Januar 2013, 11:20 Uhr

Nicki Minaj kann sich selbst nicht mehr sehen

Nicki Minaj möchte ihre eigenen Auftritte bei der Casting-Show ‘American Idol’nicht sehen.

Die Sorge der 30-Jährigen durchgeknallten Sängerin ist, zu viele Fehler an der eigenen Leistung zu finden, wenn sie sich in Aktion bei dem Gesangswettbewerb sieht.
“Ich werde mir nicht selbst zuschauen. Es war immer hart, irgendwas von mir selbst zu sehen. Ich habe Angst, dass ich zu viel analysiere und mich dann selbst dazu bringe, mich wegen Sachen schlecht zu fühlen, die ich nicht ändern kann”, erzählt die Sängerin (‘Starships’) im ‘OK’-Magazin. Ähnlich hält es Minaj auch bei anderen Auftritten.

“Bei Performances gucke ich, drücke auf Pause und sehe ob ich damit klarkomme. Manchmal ist es eine gute Performance und ich finde sie wirklich toll und schaue sie dann jeden Tag an. Ich bin meine größte Kritikerin.”

Die Fähigkeit, sich selbst zu analysieren und zu bewerten, möchte Minaj, die bei der TV-Show mittlerweile selbst in der Jury sitzt, auch den ‘American Idol”-Kandidaten ans Herz legen.

“Wenn ich auf der Bühne bin, fühle ich, was ich mache – ob ich es gut mache, oder nicht, das fühle ich einfach”, fährt der Popstar fort. “Es ist witzig, weil es genau das ist, was wir den Bewerbern auch mitgeben möchten. Man sollte mit seiner Kunst in der Lage sein zu wissen, wann man gut und wann man schlecht ist. Und niemand sollte dir das sagen müssen.”

Überzeugt davon, den Jury-Posten bei der Show zu übernehmen, war Minaj, als sie sich Konkurrenz-Produktionen ansah. “Als ich diese Shows sah, bei denen immer ‘Ja’ zu jemandem gesagt wurde, der es nicht verdient hat, hat mich das in der Seele aufgeregt – ich wollte durch den Fernseher springen.”
Bei ‘American Idol’ will sich Nicki Minaj davon aber nicht beeinflussen lassen. “Für mich ist es da etwas komplett anderes, ich würde niemanden weiterkommen lassen, nur weil es eine großartige Story gäbe.” (Bang)

Foto: WENN.com