Dienstag, 22. Januar 2013, 23:59 Uhr

Dschungelcamp Tag 12: Iris muß raus und Fiona kämpft mit Georgina und Hoden

Die zwölfte Folge von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ ist vorbei und heute wurde Katzenberger-Mutter Iris Klein von den Fernsehzuschauern rausgewählt.

Allegra ist seit gestern aus dem Rennen. Sie muss in der 11. Show das Dschungelcamp verlassen. Nachdem die Tochter von Hollywood-Legende Tony Curtis und Schauspielerin Christine Kaufmann mehrfach überlegte, das Camp zu verlassen, hatten die Zuschauer ein Erbarmen und schickten sie ins Hotel. Unglücklich ist die Schauspielerin, die im Camp zehn Kilo abgenommen hat, darüber nicht. Im Gegenteil: Allegra ist froh, dass sie endlich das Camp verlassen darf.

Voller Umarmungen und Emotionen verabschiedet sich Allegra von den anderen Dschungelstars. Joey: „Du bist aus der Hölle.“ Allegra: „Darf ich euch alle mal in den Arm nehmen..?“ Sie geht zu Georgina und umarmt sie: „Meine kleine Lolita“. Georgina: „Gönne dir schön Wellness.“

Und dann geht sie zu ihre Dschungel-Freundin Fiona: „Meine Göttin. Du bist eine Göttin.“ Fiona: „Ich freue mich so für dich.“ Allegra: „Du bist unglaublich! Mein Tomb-Raider-Girl. Mein Gott. Du weißt gar nicht, was du für mich gemacht hast.“

Fiona: „Ich habe versucht, dir Kraft zu geben.“ Allegra: „Du bist so eine starke Frau. Ich war auch mal 24 Jahre alt. Ich wünschte, ich wäre wieder 24 und wir könnten losrocken. Du bist eine schöne, wunderbare Person.“ Dann wendet sie sich zu ihrer zweiten Dschungelfreundin Claudelle: „Meine schöne Claudelle, meine Grace Kelly…“ Und wieder zu Fiona: „Ihr beiden seid super, echt, danke…, wir sehen uns wieder!“

Allegra beweist Größe und sie verabschiedet sich auch von Iris, die in den vergangenen Tagen nicht gerade nett zu Allegra war. Iris entschuldigt sich dafür: „Und sorry wegen des dicken Bauchs, es war nicht böse gemeint.“ Allegra: „Du, es ist okay. Wir passen in ein Dirndl und haben was zu zeigen.“

Allegra wendet sich zu Olivia: „Du hast mich so gestärkt…“ und wünscht auch Patrick alles Gute. Dann kommt Joey an die Reihe: „Wir sind uns sehr ähnlich, deshalb verstehe ich dich.“ Joey: „Ruf mich an, wie du es versprochen hast. Nicht für mich, sondern für meine Freundin.“ Allegra: „Ja, natürlich, wir sehen uns.“ Joey: „Wenn du wirklich ernst bist zu den Zuschauern und sagst: `Ich will nicht mehr, dann lassen sie dich auch gehen.“ Allegra: „Es war so wunderbar.“

Und weiter: „Ich wünsche euch Sonne für die letzten Tage. Mein Herz ist so erleichtert: Ich freue mich auf das Hotel und auf das Telefonat mit meinem Sohn. Es tut mir leid, dass ich so launisch war, es war die Umstellung und es war sehr hart hier.“ Dann packt Allegra ihre Sachen und schickt ein Dankesgebet in den Himmel: „Thank you God, thank you , thank you, thank you.“ Als Allegra geht, blickt ihr Fiona traurig hinterher.  „Dann werde ich wohl ihren Bett-Platz einnehmen, es sei denn, es bleibt so schönes Wetter.“

Fiona will unbedingt zur Prüfung
Fiona ist in Rage, weil sie glaubt, nicht zur Prüfung gewählt worden zu sein. Im Dschungeltelefon erfährt sie, dass es eine Stichwahl zwischen Joey, Olivia und Claudelle gibt. Ihr Name ist nicht dabei. Was sie nicht weiß. Sie ist längst zur Prüfung gewählt. Zur Wahl steht nun, wer mit ihr zum Prüfung muss. Laut fluchend kehrt sie ins Camp zurück: „Scheiße. Ist doch Kacke, Leute. Ich habe doch gesagt, ich hab Bock. Habt ihr mich nicht gewählt! Irgendwie hattet ihr kein Bock auf mich.“

Dann leise zu Claudelle: „Die Gönnen mir das nicht, dass ich zur Prüfung gehe!“ Dann fragt sie rum, wer sie nominiert hat und so langsam dämmert es ihr: „Es ist doch eine Zweierprüfung und ich bin dran und es geht um den Zweiten….“ Ganz schnell ist sie wieder kleinlaut….

Fiona, die falsche Schlange und das Sams
Die Sams-Affäre zieht ihre Kreise, auch einen Tag nach dem ein böser Brief vorgelesen wurde. Fionas Down-Under-Begleiter Jerome hatte in dem betreffenden Schriftstück geschrieben: “Deine Mission ist es immer noch, das Sams mit Haarverlängerung zu eliminieren.” Georgina Fleur betrachtete diese Aussage als Kriegserklärung: “Ich fühle mich herausgefordert. Das war eine Provokation.” Jupp, Georgina!

Fiona gesteht später im Dschungeltelefon: „Klar ging das hundertprozentig an Georgina! Ich denke er hat das nicht umsonst geschrieben und ich denke sie hat schon ordentlich scharf gegen mich geschossen!“ Im Camp dagegen erklärt sie: „Ich frage mich warum er das gemacht hat. Ich verstehe das nicht. Bin auch ein bisschen enttäuscht von ihm, weil das so unnötig war. Von meiner Seite aus kann ich dir nur sagen, dass es mir leid tut, dass er das geschrieben hat.“

Wie sieht es das Sams Georgina? „Er hat Fiona damit echt geschadet. Man hat das gemerkt an ihrer Reaktion. Die hat sich richtig schuldig gefühlt und ertappt. Der Jerome, der wohnt ja in Berlin. Der muss sich in Berlin gar nicht mehr blicken lassen irgendwo. Ich glaube der hat in jedem guten Club jetzt Hausverbot. Jerome kommt auf die Blacklist, der brauch sie nirgendwo mehr blicken lassen.“ Weiterer Ärger ist da vorprogrammiert. Vor der Toilette äußert sie zu Olivia: „Irgendwie weiß ich nicht, ob ich morgen gehen soll? Ich habe keinen Bock mehr. Ich bin richtig abgetörnt.“ Olivia fragt nach: „Wegen dem Sams?“ Georgina: „Nö! Da habe ich richtig Bock Stress zu machen!“

Dschungelprüfung „Dschungelpizzeria“
„Bella Australien“ und „La Dolce Vita“ der etwas anderen Art im Dschungelcamp. Die Stars haben entschieden und Claudelle und Fiona dürfen heute gemeinsam zur Prüfung „Dschungelpizzeria“ antreten. Doch diese Pizza gibt es nicht auf der Piazza: Beide sitzen am Tisch der „Dschungelpizzeria“ und bekommen insgesamt sieben australische Gänge serviert.

Claudelle und Fiona müssen dann die jeweilige kulinarische Köstlichkeit komplett vertilgen. Gelingt dies, ist der Stern für den entsprechenden Gang gewonnen. Insgesamt können sie sieben Sterne erspielen. Fiona beginnt, da sie die meisten Stimmen erhalten hat.

Freundlich werden Claudelle und Fiona von den Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich begrüßt. Sonja Zietlow: „Buongiorno… Willkommen in der Dschungelpizzeria.“ Daniel Hartwich: „Ihr bekommt sieben Gänge serviert und was euch serviert wird, muss dann gegessen werden. Danach dürft ihr trinken, dabei nicht.“ Sonja Zietlow: „Sollte einer von euch seinen Gang nicht essen, darf man den Gang weiterschieben. Der nächste Gang muss dann aber gegessen werden.“ Und weiter: „Wenn ihr euch übergeben müsst, dann sind die Sterne, die derjenige bis dahin geholt hat, verloren. Wollt ihr zu dieser Dschungelprüfung antreten?“ Claudelle und Fiona: „Ja, wir treten an.“

1. Gang für Fiona: „Tomaten & Mozzarella“, gekochte Ziegenzunge und Kotzfrucht in Scheiben (1 Minute Zeit, 1 Stern):
Fiona: „Mein Herz pocht. Ich muss mich echt zusammenreißen: Fiona spricht sich selbst Mut zu und schreit: „Fiona du schaffst das, Fiona du schaffst das, Fiona du schaffst das! Auf die Plätze, fertig los.“ Die Zeit läuft und das Modell schlingt, kaut, schluckt alles runter und schafft es, den Teller in der Zeit zu leeren. Fiona: „Ahh.“ Daniel Hartwich: „Wie hat es geschmeckt?“ Fiona: „ Ich weiß nicht, ich habe mein Geschmacksinn noch nicht wieder angeschaltet. Ich habe es geschafft! Man muss einfach gucken, dass man es voll runter ballert. Alter, Mann!“ Ergebnis: 1 Stern.

2. Gang für Claudelle: „Minestrone“, rohes Fischauge in klarer Brühe (ein Tischtennisball großes Auge muss komplett gegessen werden, 1 Minute Zeit, 1 Stern):
Sonja Zietlow: „Du brauchst auch nur ein Auge essen. Du musst fest darauf beißen, es ist nicht ganz klein.“ Daniel Hartwich: „Den Löffel haben wir leider vergessen, du müsstest es mit der Hand rausnehmen.“ Claudelle: „Alter Schwede.“ Claudelle zweifelt, ob sie es schafft. Doch sie probiert es. Sonja Zietlow: „Es ist ein rohes Auge. Der Nerv ist schwer zu zerbeißen.“ Claudelle packt das große Fischauge, steckt es in den Mund und verzweifelt daran: „Ich kann es nicht zerbeißen, ich schaffe es nicht. Ich kann es nicht, es ist total hart“.

Claudelle spuckt es aus und hat Tränen in den Augen. „Es tut mir so leid, es ist zu hart, ich kann es nicht essen. Scheiße.“ Ergebnis: kein Stern.

3. Gang für Fiona: „Salsiccia“, 1 Stück gekochter Kamelpenis (1 Minute Zeit, 1 Stern):
Fiona spricht sich wieder selbst Mut zu: „Ich schaffe das, ich schaffe das, ich schaffe das.“ Dann bekommt sie den gekochten Kamelpenis: „Ihr spinnt ja, ich stecke mir keine Schwänze oder Genitalien in den Mund. Ich denke, ich habe irgendwann ja auch mal Kinder und dann sehen die, dass ich irgendwann einen fremden Schwanz im Mund hatte… Ist doch kacke, oder nicht?“ Daniel Hartwich: „Wäre es besser, wenn du das Kamel gekannt hättest?“ Es wird ein Stück vom riesigen Kamelpenis abgeschnitten und Fiona darf sich aussuchen, welchen Teil sie essen möchte.

Fiona: „Ich muss es mir überlegen, ob ich das mache.“ Fiona: „Ich will es probieren, der Schwanz ist zäh, Augen zu und durch.“ Claudelle: „Wieso kriegt sie so lecker Sachen?“ Und Fiona würgt den kleineren Teil des Kamelpenis tapfer runter. Fiona: „Ja, geschafft, ich habe einen Penis gegessen. Ich habe es gemacht.“ Sonja Zietlow: „Bei uns sind auch schon Vegetarier zu Fleischesser geworden.“ Ergebnis: 1 Stern.

4. Gang für Claudelle: „Pasta“, lebende Sandwürmer in roter Soße (ein Wurm muss komplett gegessen werden) (1 Minute Zeit, 1 Stern):
Sonja Zietlow: „Die Pasta ist allerdings noch lebendig. Du musst einen essen und gut kauen. Mach es schnell.“ Fiona: „Du schaffst das.“ Fiona hält Claudelle Hand und Claudelle gelingt es es. Sie überwindet ihre Ängste und würgt den langen Sandwurm runter. Ergebnis: 1 Stern.

5. Gang für Fiona: „Rotwein“, 0,2 Liter Kamelblut mit Kamelleber-Flavour (1 Minute Zeit, 1 Stern):
Fiona: „Ich habe immer noch Penis zwischen den Zähnen.“ Daniel Hartwich: „Mich schmerzt das.“ Fiona: „Ich werde es machen. Vielleicht ist es super lecker, wie ein Erdbeerdrink…“ Und sie leert das Glas in der Zeit. Danach spricht sie nur: „Erdbeer, Erdbeer, Erdbeer.“ Beim Abstellen des leeren Glases geht allerdings das Glas zu Bruch. Fiona: „Sorry, ich sage ja, ich bin aggro gerade, richtig aggro.“ Ergebnis: 1 Stern.

6. Gang für Claudelle: „Pizza Quattro Stagioni“, kleine Pizza mit verschieden Insektenarten (Mehlwürmern, Kakerlaken, Regenwürmer und Grillen, 1,30 Minute Zeit, 1 Stern):
Claudelle: „Ich würde das auch nicht runter bekommen, wenn es eine leckere Pizza wäre. Ich weiß nicht, ob ich das von der Menge runter kriege. Ich schaffe es nicht, es ist zu viel.“ Und Claudelle schickt die Dschungelpizza wieder zurück in die Küche. Ergebnis: kein Stern.

7. Gang für Fiona: „Dessert“, Schafshoden (1 Hoden komplett essen, er wird vorher aufgeschnitten, 1,30 Minute Zeit, 1 Stern):
Fiona: „Ich hau mich weg. Da sitze ich hier und muss Penis, Leber, Blut und Hoden essen.“ Fiona sucht sich einen Schafshoden aus, er wird aufgeschnitten und sie versucht ihn wie eine Weißwurst zu zuzeln. Sonja Zietow: „Du musst ihn von innen nach außen stülpen und wie eine Weißwurst essen.“ Fiona versucht den Schafshoden zu verspeisen, doch sie scheitert.

Fiona: Es geht nicht, ich kann es nicht. Dennoch unternimmt sie einen zweiten Versuch und beißt in den Hoden „Nein, scheiße, sorry, sich schaffe es nicht.“ Ergebnis: kein Stern.

Insgesamt erspielen Claudelle und Fiona vier Sterne und gehen wieder zurück ins Camp. Daniel Hartwich: „Trinkgeld haben sie nicht gegeben.“

Wieder im Camp berichten sie von ihrer schweren Prüfung und von ihren gewonnen vier Sternen. Während Fiona mit ihrer Leistung durchaus leben kann, ist Claudelle frustriert. Sie sitzt zwischen Georgina und Patrick und kann nicht verkraften, dass sie das große Fischauge und die Insektenpizza nicht verspeisen konnte.

Nachtschatzsuche für Georgina und Patrick
Am Abend erfahren Georgina und Patrick im Dschungeltelefon, dass sie zu einer Nachtschatzsuche aufbrechen müssen. Georgina: „Ich wollte ja gerne mal eine Schatzsuche machen, aber nicht so spät! Es wird jetzt richtig dunkel.“ Olivia fällt dazu nur eins ein: „Georgina, brauchst du ein Kondom! Toll, jetzt darf die mit Patrick in einer Höhle übernachten – das wäre mein Part gewesen….“

 

Fotos/Text: RTL, RTL/Stefan Menne. Alle Infos zu „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ im Special bei RTL.de