Mittwoch, 23. Januar 2013, 8:56 Uhr

Beyonce: Wirbel um Playback-Auftritt zur Amtseinführung von Obama

Beyonce (31) hat bei der Amtseinführung von Präsident Obama mit dem Singen der Nationalhymne zwar eine makelloses Performance geboten, doch die nur Playback gesungen. Das sorgte jetzt für Wirbel in den USA. Denn zum Gesang spielte die US-Marineband.

Das US-Klatschblatt ‘New York Post‘ zitierte eine Sprecherin der begleitenden Band: “Die ganze Musik für die Zeremonie wird vorher aufgenommen, weil an dem Tag so viel schiefgehen kann. Kurz vor Beginn sind wir informiert worden, dass Beyoncé den aufgenommenen Song benutzen würde. Das war die Anweisung, die wir erhielten. Wir wissen nicht warum.”

Die Nachricht sei “schockierend” für die Zuschauer, die Beyonce förmlich an den Lippen hingen, schreibt das Blatt. An einer Stelle habe Beyonce sogar ihrer In-Ear-Kopfhörer abgenommen – dass den Auftritt nur noch lächerlicher erscheinen ließe. Auch die Musik kam vom Band. Die Pop-Diva habe keine Möglichjkeit gehabt, mit der US-Marines-Band zu proben.

Marinekorps-Sprecher Gregory Wolf erklärte: “Es wurde deshalb beschlossen, dass ein Live-Auftritt mit dem Orchester bei einem so wichtigen Event unvernünftig wäre.“

Kelly Clarkson habe ihren Auftritt im Anschluss an die Amtseinführung mit dem patriotischen Song “America (My Country, ‘Tis of Thee)”von 1832 jedenfalls live absolviert.

Beyonce postete jedenfalls ein Foto von den Aufnahmen. Das Magazin ‘Forbes’ nahm die ganze Sache gelassen: “Lasst die Lady in Ruhe. Es war trotzdem eine wunderbare Darbietung unserer Nationalhymne.”

Foto: WENN.com, Instagram