Donnerstag, 24. Januar 2013, 11:40 Uhr

Arnold Schwarzenegger: "Ich bin ein Egomane“

Arnold Schwarzeneggers Karriere beruht schlichtweg auf einer Trotzreaktion: „Warum wollte ich Weltmeister im Bodybuilding werden und das schnellste Auto der Welt besitzen?“ sinniert der 65-Jährige Superstar jetzt im Interview mit dem Fernsehsender TELE 5. „Ich glaube, es lag daran, wie die Leute auf mich reagiert haben. Immer hieß es ‘Das schaffst du nie!’, ‘Das ist unmöglich!’, ‘Bist du vollkommen bescheuert – Bodybuilding aus Österreich? Werde lieber Skifahrer‘. Das hat mich so richtig angespornt. Ich bin ein Egomane: Ich will es allen zeigen, immer.“

In der Politik sei es ähnlich gelaufen: „Mir wurde gesagt, dass ich erst Bürgermeister sein müsse, um es weiter nach oben zu schaffen. Aber welche Regeln sind das? Wer macht die? Wie man sieht, halte ich mich nicht an Regeln.“

Angst vorm Verlieren kennt Schwarzenegger (auf unserem Foto mit Sohn Patrick am Dienstag in London) nicht. „Ich bin schon so oft gescheitert, beruflich wie privat. Aber ich mache trotzdem weiter und blicke nach vorne. Im Sport ist das normal. Wenn ich heute 400 Pfund stemme, will ich morgen 420 stemmen. Das schaffe ich für eine lange Zeit nicht, aber wenn es dann gelingt, will ich 440 stemmen. Man ist nie zufrieden und will immer mehr erreichen: Willkommen in meiner Welt.“

Klar, dass unter diesen Umständen an einen gemütlichen Lebensabend nicht zu denken ist: „Warum sollte ich mich zur Ruhe setzen, wenn meine Arbeit mir so viel Spaß macht? Ruhestand, das ist was für Weicheier.“

Arnold Schwarzenegger ist froh, dass seine Kult-Hits wie ‚Terminator 2‘ (zu sehen schon am 29. Januar auf TELE 5!) immer wieder im Fernsehen laufen: „Ich habe mich gefragt, ob meine Fans von früher noch da sind. Haben sie ein anderes Idol gefunden? Aber das Fernsehen ist sehr einflussreich. Ich treffe sogar Siebenjährige, die mich nach Autogrammen fragen. Das hat mich sehr gefreut. Diese Kids waren bei meinem letzten Film noch nicht mal auf der Welt. Also müssen sie mich aus dem Fernsehen kennen.“

 

Foto: WENN.com