Montag, 28. Januar 2013, 9:46 Uhr

Adele will ihren Vater immer noch nicht sehen

Adele will keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater. Nachdem der im Jahr 2011 ein Interview über seine berühmte Tochter gegeben hatte, das der Sängerin ganz und gar nicht behagte, will sie nicht mehr mit ihm sprechen. Auch ihren neugeborenen Sohn darf der Großvater nicht sehen.

Wie Mark Evans jetzt gegenüber The Mail Ob Sunday erklärte, reagiere seine Tochter auf seiner Versuche der Kontaktaufnahme nicht. „Ich habe ihr Nachrichten hinterlassen, ich habe ihr geschrieben und ihr Geburtstags- und Weihnachtskarten geschrieben, aber ich bin für sie gestorben“, klagte Evans.

Dabei ging es ihm nicht um Geld oder darum, etwas von dem Ruhm und dem Erfolg Adeles abzubekommen, sondern einzig und allein darum, sein Kind wieder zu sehen. „Ich habe keine Interesse ans ihrem Status als Star oder ihrem Geld. Ich möchte einfach nur meine Tochter zurück und ich möchte ein Großvater für den Kleinen sein“, erklärt er weiter. „Nicht genug, dass ich aus den Medien erfahren musste, dass ich zum ersten Mal Großvater werde, auf die gleiche Weise habe ich auch erfahren, dass das Baby Angelo James heißt…“

Ganz zufrieden scheint Evans über die Namenswahl seiner Tochter nicht zu sein. So sagt er: „Ich bin mir nicht sicher, wieso sie James ausgesucht hat, vielleicht wegen dem Bezug zu James Bond und Gott allein weiß, wie sie auf Angelo kommt.“ Er scheint es aber auch nicht lassen zu können, in der Öffentlichkeit Dinge über seine Tochter zu sagen, die sie vielleicht nicht gerne hören möchte.

Nichtsdestotrotz ist er stolz auf sein erfolgreiches Kind. Die Oscar-Verleihung, bei der Adele performen wird und für den besten Filmsong nominiert ist, will er sich aber trotzdem nicht ansehen. „Ich weiß, dass sie gewinnen wird, weil sie einfach brillant ist, aber ich werde nicht da sein und es auch nicht im Fernsehen anschauen.“ (AH)