Mittwoch, 30. Januar 2013, 14:50 Uhr

Ach, du lieber Gott! Chris Brown vergleicht sich mit Jesus

Chris Brown hält sich offenbar für einen Heiligen. Jetzt verglich sich der R’n’B-Star sogar mit Jesus höchstpersönlich. Der Hintergrund: Chris und Musiker-Kollege Frank Ocean waren vor kurzen aneinander geraten und hatten sich offenbar eine handfeste Prügelei geliefert.

Zwar ist derzeit nicht hinreichend geklärt, wer von den beiden tatsächlich zuerst zugeschlagen hat, doch die Sympathien der Öffentlichkeit liegen wohl eher auf Oceans Seite, denn auch die Polizei muss aufgrund von Zeugenaussagen derzeit davon ausgehen, dass Chris, der wegen seiner Prügelattacke auf Freundin Rihanna immer noch auf Bewährung ist, zuerst die Fäuste sprechen ließ.

Chris fühlt sich jedoch als Opfer. Laut der Website TMZ ließ der Sänger jetzt über seinen Anwalt verlauten, er wolle mit der Polizei kooperieren, um seine Unschuld zu beweisen. Dazu legte er den Beamten nun ein Video vor, das ihn entlasten soll. Tatsächlich ist darauf nicht zu sehen, dass der 23-Jährigen handgreiflich wird – sein Widersacher allerdings auch nicht. Als Beweis dürfte das Band also nicht sonderlich dienlich sein. Chris fühlt sich dennoch im Recht und von der Öffentlichkeit zu Unrecht als brutaler Schläger abgestempelt. Dem wollte er wohl nun ganz besonderen Ausdruck verleihen.

Auf seinem Instagram-Account veröffentlichte er jetzt eine Zeichnung von Jesus am Kreuz und schrieb dazu: „Ich male, wie ich mich heute fühle. Ich konzentriere mich auf das, was wirklich zählt.“

Ein bisschen sehr theatralisch der Gute! Auch wenn es tatsächlich Ocean gewesen sein sollte, der den ersten Schlag setzte, ist Chris sicherlich noch lange kein Unschuldslamm. Nicht ohne Grund traut man ihm eine solche Prügelattacke zu, hatte er doch im Jahr 2009 bewiesen, dass er nicht einmal davor zurückschreckt eine Frau noch dazu seine eigene Freundin krankenhausreif zu prügeln. Sollte sich die Vorwürfe gegen Chris also als wahr herausstellen, könnte dem Musiker böse Konsequenzen drohen. (AH)

Foto: WENN.com