Montag, 04. Februar 2013, 21:02 Uhr

Amanda Seyfried über ihren Job als Pornodarstellerin

Amanda Seyfried hatte kein Problem damit, im neuen Film ‘Lovelace’ eine Pornodarstellerin zu spielen.

In dem Biopic über die berüchtigte Schauspielerin für Erwachsenenfilme – das am 9. Februar in Deutschland im Rahmen der ‘Panorama’-Reihe der Berlinale Premiere (siehe Fotos) feiert – fühlte sich der ‘Les Misérables’-Star ganz im Gegenteil richtig wohl.

Der Grund: Regisseur Rob Epstein. Seyfried wusste nämlich, dass ihr bei der Arbeit des Filmemachers auch in den anrüchigen Szenen unangenehme Erfahrungen erspart bleiben würden.

“Ich hätte sicher gezögert, wenn es ein anderer Regisseur gewesen wäre. Wäre es zudem ein schlecht geschriebenes Drehbuch gewesen, hätte ich es nicht gemacht”, verrät die 27-Jährige gegenüber ‘Collider’. Doch sie ergänzt: “Das Skript war perfekt und die Regisseure standen bereits fest. Das war alles, was ich brauchte.”

Sämtliche Restzweifel wurden schließlich mit dem ersten Treffen aus der Welt geschafft.

Seyfried erinnert sich: “Es war ein Paket, dass bereits zusammengestellt war und nachdem ich sie getroffen habe und ihr ganzes Know-how bemerkte, fühlte ich mich sicher. Ich spürte, dass der Film eine hohe Qualität haben wird. Ich weiß nicht, wer ihn sehen wird, ich weiß nicht, was passiert, wenn er herauskommt, aber ich weiß, dass es für mich eine unglaubliche, persönliche Erfahrung gewesen sein wird, diesen Film gemacht zu haben.”

Ohne dass bereits bekannt ist, welcher Regisseur die künstlerische Arbeit übernimmt, geht für Seyfried generell nichts. “Es gibt eine Menge Skripts, die dir gefallen können, aber ganz selten steht dazu schon der Regisseur fest, wenn man noch in der Entwicklung ist und das kann stressig sein”, erzählt die Amerikanerin.

“Ich suche in diesem Moment gerade nach einem Regisseur für einen Film, den ich im Sommer machen will und das ist wirklich anstrengend, weil man nicht anfangen kann und über ein Casting nicht mal nachzudenken braucht.”

Die Handlung des Films dreht sich um die wahre Geschichte von Lovelace, die in der Porno-Industrie zu einigem Ruhm gelangt war, bevor sie sich aus dem Business verabschiedete und sich fortan als Aktivistin für ausgebeutete Frauen stark machte. (Bang)

Fotos: Dale Robinette, WENN.com