Montag, 04. Februar 2013, 15:35 Uhr

Krümelmonster kündigt Rückgabe von gestohlenem 20kg-Keks an

Im Keks-Krimi von Hannover hat das Krümelmonster offensichtlich ein Einsehen: In einem neuen Brief kündigte der mutmaßliche Dieb des Bahlsen-Wahrzeichens am Montag an, dem Unternehmen den 20kg schweren vergoldeten Keks zurückzugeben.

“Weil der Werni den Keks so lieb hat wie ich und der jetzt immer weint und den Keks ganz dolle vermisst, geb ich den zurück!!!”, heißt es in dem Brief, der bei der ‘Hannoverschen Allgemeinen Zeitung’ einging.

Firmenchef Werner M. Bahlsen hatte nach Auftauchen eines ersten Krümelmonster-Briefs eine Spende von 52.000 Kekspackungen in Aussicht gestellt, sollte das Kunstwerk wieder auftauchen. Der vergoldete Keks war von der Fassade des Bahlsen-Stammhauses entwendet worden.

Dem Bericht zufolge prüfe das Unternehmen derzeit das weitere Vorgehen.

Noch am Freitag hatte Bahlsen auf seiner Facebook-Seite eine Grafik geladen mt der Bitte “Hallo ‘Krümelmonster’, wir warten auf unseren goldenen Leibniz Keks…”

Von Bahlsen gab es zu den neuesten Entwicklungen zunächst keine Stellungnahme. “Wir haben den Brief noch nicht bekommen”, sagte eine Unternehmenssprecherin. Bahlsen warte die Ermittlungen der Polizei ab. Bahlsen hatte Spekulationen zurückgewiesen, dass der Keks-Klau vom Unternehmen als Marketing-Aktion eingefädelt worden sein könnte.

Der 20 Kilogramm schwere verschwundene Leibniz Keks ist Teil der Fassadenverzierung von Jugendstil-Bildhauer Georg Herting. Die Butterkekse aus dem Hause Bahlsen haben 52 Zacken oder Zähne. Aus diesem Grund plant der Gebäckhersteller, 52 000 Packungen Kekse zu spenden, sollte das Wahrzeichen heimkehren. (dpa) 024

Foto: Polizei Hannover