Dienstag, 05. Februar 2013, 13:33 Uhr

Charts der Woche: Matthias Reim nach 23 Jahren wieder ganz oben

Verdammt, sie lieben ihn immer noch: 23 Jahre nach seinem Nummer-eins-Debüt „Reim“ bringt Matthias Reim nun zum zweiten Mal eine Platte an der Spitze der media control Charts unter. Mit „Unendlich“ viel Durchschlagskraft stellt der Schlagersänger die gesamte Konkurrenz in den Schatten und lässt selbst Genrekollegin Andrea Berg hinter sich. Die Vorwochensiegerin stürzt sich jetzt auf der zweiten Position in ihr „Abenteuer“.

Nach 23 Jahren wild bewegter Karriere, nach Auf und Abs, wie sie wohl kein anderer Künstler im deutschen Musikbusiness erlebte, ist Matthias Reim jetzt wieder ganz oben angelangt: Sein aktuelles Album “Unendlich”, bereits längst mit Vorschußlorbeeren versehen und mit besten Rezensionen gefeiert, kam am 25. Januar 2013 auf den Markt.

Auch in den österreichischen Charts schaffte Reim auf Anhieb die Top Ten (Platz 9). “Ich habe das Gefühl, als ob mich das breite Publikum plötzlich wieder neu entdeckt – es ist ein herrliches Gefühl”, sagt Matthias Reim. “Ich spüre es an der Reaktion der Menschen, wenn ich irgendwo auftauche, an dem Interesse der Medien – und als Krönung jetzt an der Chartplatzierung meines Albums: Auf Anhieb die Nummer 1 – das ist phantastisch! Ich genieße diesen Erfolg – und ich bin meinem Publikum dafür dankbar. Ich freue mich jetzt doppelt auf meine große Konzert-Tournee, die im April losgeht und ich verspreche meinen Freunden: Wir werden gemeinsam ein paar tolle Stunden erleben!”

„Wie wir leben wollen“, das erklären Tocotronic auf ihrer zehnten Studioplatte gewohnt melancholisch und mit doppeldeutigen Texten. Die Hamburger Band gastiert pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum auf einem guten dritten Platz der deutschen Album-Chsrts.

Deutschrapper Haftbefehl beleuchtet die unterschiedlichen Facetten der Mainmetropole Frankfurt – von heruntergekommenen Blockwohnungen bis zu den Glitzerfassaden des Bankenviertels. Herausgekommen ist sein bislang vielseitigster Longplayer „Blockplatin“, der bis auf die Vier hochschießt.

Bei den Singles findet Haftbefehls Track „Chabos wissen wer der Babo ist“ auf der 30 großen Anklang. Besser kommen nur DJ Antoine und Mad Mark aus den Startlöchern: „Sky Is The Limit“ lautet das Motto der beiden House-DJs, die auch Inhaber eines gemeinsamen Plattenlabels sind. In der Hitliste markiert Position 15 ihre derzeitige Grenze.

An der Spitze kommen unglaubliche vier Featuring-Titel unter: „Scream & Shout“ von will.i.am feat. Britney Spears und der „Troublemaker“ von Olly Murs feat. Flo Rida (beide unverändert) rangieren vor „Hall Of Fame“ von The Script feat. will.i.am (Vorwoche: vier) sowie dem schwedischen Clubtrack „I Love It“ von Icona Pop feat. Charli XCX (Vorwoche: drei).

Fotos: EMI