Montag, 11. Februar 2013, 10:57 Uhr

James Franco: "Heute tue ich, was mir Spaß macht“

Dank diverser Rollen in Komödien, Blockbustern oder anspruchsvollen Indiefilmen gehört James Franco heute in die erste Schauspiel-Liga Hollywoods.

Im Interview mit dem Fashion-Magazin ‘Glamour’ erklärt der Kalifornier jetzt die Wahl seiner Engagements: „Ich gehe ganz egoistisch bei der Wahl einer Rolle vor: Ich entscheide aus dem Bauch heraus und nicht mehr nur mit dem Kopf. Sean Penn hat mir vor Jahren den Ratschlag gegeben, mich nicht vom möglichen Erfolg eines Films an den Kinokassen oder von Einschaltquoten beeinflussen zu lassen. Da ist schon was dran. Früher haben mich Erfolg oder Misserfolg eines Films definitiv mehr belastet. Heute tue ich nur noch, was mir Spaß macht oder mich inspiriert.“

Die Fantasy-Verfilmung „Die fantastische Welt von Oz“ mit dem 34-Jährigen in der Hauptrolle des Zauberers Oscar kommt am 7. März in die Kinos: „Der Film interessierte mich, weil er in einer imaginären Welt spielt. Die Realität entschwindet für einige Zeit, wenn man in so eine Rolle schlüpft. Das ist faszinierend für einen Schauspieler.“ Multitalent James Franco interessiert sich aber nicht nur für die Schauspielerei, sondern ist auch als Schriftsteller, Dozent oder Regisseur aktiv: „Es fällt mir schwer, einfach mal ruhig zu sitzen, wahrscheinlich bin ich schon eine Art Workaholic – im positiven Sinne. Manchmal kann ich nicht einschlafen, weil zu viele Gedanken oder Ideen in meinem Kopf kreisen. Dieses Gefühl, das andere Menschen haben, wenn sie in Urlaub fahren – das habe ich, wenn ich kreativ sein kann.“

James Franco präsentiert als Künstler seine Werke in Ausstellungen auf der ganzen Welt. In dem Glamour-Interview erklärt er, dass vor allem in Europa die Reaktionen positiv seien: „In Europa scheinen die Leute generell etwas offener dafür zu sein als in Amerika. In Deutschland zum Beispiel werde ich dagegen auch als Künstler stärker wahrgenommen. Ich habe viele Freunde in der Berliner Kunstszene, die Stadt hat sich zu einer internationalen Kunsthochburg gemausert. Ich fände es spannend, mal für längere Zeit in Berlin zu leben und die Szene dort intensiver zu studieren.“

Foto: WENN.com