Mittwoch, 13. Februar 2013, 12:57 Uhr

Der feine Herr Steinbrück kneift vor Stefan Raab beim Kanzlerduell

Kanzlerkandidat Peer Steinbrück (66), bekannt für seine abgehobene Art, hat keine Lust sich beim kommenden Kanzlerduell mit Angela Merkel den Fragen von ProSieben-Allzweckwaffe Stefan Raab auszusetzen.

Im Gespräch mit der ‘Passauer Neuen Presse’ lehnte er Raab als Interviewer ab, der zuvor vom ehemaligen bayrischen Ministerpräsdenten Edmund Stoiber aus ganz bestimmten, nachvollziehbaren Gründen ins Gepräch gebracht worden war.

Steinbrücks Begründung wirkt wie ein Statement eines Ewiggestrigen geradezu lächerlich: “Nein, Politik ist keine Unterhaltungssendung, sondern ein ernstes Geschäft, ohne dass es dabei humorlos zugehen muss.”

ProSiebenSat.1 reagierte ungewöhnlich scharf auf Steinbrücks unverschämte Auslassung. Laut ‘Spiegel’ könne es nicht sein “dass einzelne Politiker versuchten, den Sendern die Gesprächspartner vorzuschreiben.” Das Blatt zitierte einen Sprecher der Sendergruppe: “‘Steinbrück kneift vor Raab’ ist auch keine schöne Schlagzeile, wenn man eine Wahl gewinnen möchte”.

Die Äußerung des Sprechers kann man getrost so werten, dass Stefan Raab sehr wohl als Moderator für die Senderkette ProSiebenSat.1 ins Rennen geschickt werden könnte und damit die Quote potenzieller jungen Wählerschaft nach iben scvhnellern dürfte.

Fotos: WENN.com