Freitag, 15. Februar 2013, 12:38 Uhr

Natalie Horler schwebt nach Chaos-Voting "auf Wolke sieben"

Die Band Cascada ist – wie berichtet – Gewinner der Show “Eurovision Song Contest 2013 – Unser Song für Malmö” und wird somit am 18. Mai Deutschland in Malmö/Schweden vertreten.

Autoren des Dance-Pop-Songs “Glorious”, mit dem Cascada-Frontfrau Natalie Horler in Hannover auf der Bühne stand, sind Yann Peifer, Manuel Reuter, Andres Ballinas und Tony Cornelissen.

Natalie Horler sagte dazu: “Seit der Verkündung schwebe ich auf Wolke sieben … Wir hätten nie mit so einem tollen Ausgang gerechnet und das macht den Sieg natürlich umso schöner. Ich kann es kaum abwarten, unsere Show für den ESC zu planen und die Bühne für Deutschland in Malmö zu rocken!”

Insgesamt hatten sich zwölf Acts für das Ticket nach Malmö beworben.

3,24 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer haben im Schnitt den von Anke Engelke moderierten ESC-Vorentscheid verfolgt, in der Spitze waren 4,64 Millionen dabei. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil bei 11,5 Prozent (1,38 Millionen), bei den 14- bis 29-Jährigen bei 8,5 Prozent (0,27 Millionen). Insgesamt betrug der Marktanteil 10,4 Prozent.

Zum ersten Mal wurde der Gewinner des deutschen Vorentscheids in einem dreiteiligen Abstimmungsverfahren gefunden, dass für reichlich Chaos und vor allem Verwunderung sorgte. Das Ergebnis setzt sich zu gleichen Teilen zusammen aus den Stimmen von Hörerinnen und Hörern von neun Popwellen und jungen Radios der ARD, dem Votum der Jury (Tim Bendzko, Roman Lob, Anna Loos, Mary Roos und Peter Urban) sowie der Entscheidung des TV-Publikums, das per Telefon und SMS während der TV-Show abstimmen konnte. Die Zuschauerinnen und Zuschauer gaben mehr als 837.000 Stimmen ab.

Das Fernsehpublikum gab schließlich den Ausschlag: Radiohörer und Jury hatten so unterschiedlich gevotet, dass das Ergebnis nach ihrer Stimmenabgabe noch völlig offen war.

ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber sagte zu dem Chaos-Voting der ‘Bild#-Zeitung: „Wir haben uns bei unserem neuen Voting-Verfahren am ESC orientiert – dort macht die Meinung der jeweiligen nationalen Jury sogar 50 Prozent der Gesamtstimmen aus, die das Land vergibt. Sinn und Zweck unseres dreiteiligen Votings ist, dass das Ergebnis auf einer wirklich breiten Basis steht und eine große Bandbreite unterschiedlicher Meinungen berücksichtigt werden kann.“

Foto: WENN.com