Sonntag, 17. Februar 2013, 11:56 Uhr

Was macht eigentlich Briten-Legende Cliff Richard?

Neues aus unserer beliebten Serie “Was macht eigentlich…?”. Cliff Richard hat kein Problem damit, keine Kinder zu haben.

Der britische Sänger findet es nicht schlimm, nie Vater geworden zu sein, da er glaubt, dass dies nur seiner Karriere geschadet hätte. “Um ganz ehrlich zu sein, das hat mich nie gestört”, gibt der 72-Jährige im Interview mit dem Magazin ‘The Lady’ zu.

“Meine drei Schwestern haben Kinder und es war wundervoll zu sehen, wie sie aufwachsen, heiraten und ihre eigenen Familien gründen. Ich habe sichergestellt, dass ich immer eine Rolle in ihren Leben spielte. Auch wenn ich denke, dass ich wohl ein guter Vater gewesen wäre, habe ich mich selbst meiner Familie gegeben und würde das niemals anders haben wollen. Meine ‘Freiheit’ erlaubt es mir, meine Karriere weiterzuführen.”

So ist er sich sicher, dass sein Leben mit einer eigenen Familie anders verlaufen wäre. “Hätte ich geheiratet und Kinder gehabt, wäre ich nicht in der Lage, das zu tun, was ich jetzt tue. Ich würde nicht das tun wollen, was ich jetzt tue.”

Richard startete Ende der 50er seine Karriere und schaffte in Deutschland den Durchbruch mit dem Song ‘Living Doll’. In den folgenden Jahren folgten außerdem Hits wie ‘Lucky Lips’, ‘Don’t Talk To Him’, ‘Congratulations’, ‘We Don’t Talk Anymore’ und ‘Some People’. In den 60ern nahm er zudem Lieder in deutscher Sprache auf und landete mit ‘Rote Lippen soll man küssen’ und ‘Das ist die Frage aller Fragen’ an der Spitze der Charts.

Jahrelang hat Cliff Richard mit einem Pfarrer zusammengelebt. (Bang)

Foto: WENN.com