Montag, 18. Februar 2013, 17:21 Uhr

Anke Engelke: "Die Regenbogenpresse findet mich ätzend"

Comedienne und Moderatorin Anke Engelke gestand jetzt ein, sie “habe Fehler gemacht, als das Thema Prominenz mich ereilte.“
So präsent das 47-Jährige bewundernswerte Allround-Talent den deutschen Fernsehzuschauern auch ist, so wenig ist über ihr Privatleben bekannt.

In der aktuellen Ausgabe des Magazins ‘Vogue’ erklärt sie u.a., dass dies vor allem aus ihrem Verhältnis zur Boulevardpresse resultiere: “Ich habe Fehler gemacht, als das Thema Prominenz mich plötzlich ereilte. Ich war da recht naiv und gar nicht misstrauisch. Man muss achtgeben. Bei den Schwangerschaften rückten die mir so auf die Pelle, dass ich es mit der Angst zu tun bekam.“

Heute halte sie ihr Privatleben aus der Regenbogen-Presse fern: „Ich bin ja nirgendwo, wo mich jemand fragen könnte. Ich gehe auf solche Veranstaltungen nicht. Und inzwischen finden die mich auch ätzend. Es gibt niemanden in dieser Abteilung, der über mich berichten möchte. Die finden mich doof. Die sind nicht mehr interessiert.“

In der ‘Vogue’ wagte die deutsche “Queen of Comedy“ Anke Engelke ein Gastspiel als High-Fashion-Model und ließ sich von Starfotografin Ellen von Unwerth augenzwinkernd-verführerisch in Szene setzen. Schon bei ihrer großartigen Moderatin zum deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest (siehe unsere Fotos) überzeugte sie mit einem High-Class-Kleid und einer ebensolchen losen, aber hochqualifizierten Zunge.

Im Interview mit ‘Vogue’ beschreibt Engelke die für sie ungewohnte Situation als Model und zieht Parallelen zum Fernsehen: “Während des Make-ups wusste ich noch nicht, wohin die Reise geht. Die Anweisungen der Fotografin waren für mich wichtig. Das ist eigentlich die Analogie zum Film. Sie ist die Regisseurin. Und sie sagte mir irgendwann: ‚Du bist die Chefin, die auf den Lover wartet.‘ Damit kann ich was anfangen.”

Fotos: NDR/Willi Weber