Dienstag, 19. Februar 2013, 19:47 Uhr

Ben Ivory nach dem Aus beim ESC- Vorentscheid: "Ich bin mir treu geblieben"

Der Berliner Ben Ivory gehörte bei ‘Unser Song für Malmö’ zu den Entdeckungen des Abends, wenngleich er nicht alle Erwartungen erfüllen konnte. klatsch-tratsch.de plauderte mit dem Allround-Talent, der am beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest auf dem siebten Platz landete.

Wie schätzt du das Ergebnis vom Donnerstagabend ein?
Schwer zu sagen. Es gibt ja die verschiedensten Spekulationen, besonders zum Telefonvoting. Ich hoffe einfach das Publikum hatte die Chance, seinen Favoriten zum Sieger zu küren.

Warst du zufrieden mit Deinem Auftritt?
Ich war im Nachhinein etwas erstaunt wie reduziert die Fernsehübetragung wirkte im Gegensatz zu dem, was in der Halle abgefahren wurde. Besonders der Sound klang ziemlich leblos im TV. Mal davon abgesehen, dass wir auf der Bühne erhebliche Probleme mit dem Monitoring hatten, empfand ich den Sound in der Halle aber als wirklich gut. Zufrieden bin ich dennoch und auch sehr stolz! Vor zwei Wochen hatten wir unser erstes Konzert vor 150 Zuschauern im BI Nuu und nun unseren zweiten Auftritt direkt vor drei Millionen. Es war ein riesengroßer Schritt, ich bin mir treu geblieben und habe alles bis ins kleinste Detail gesteuert und überwacht. Vieles hat gut funktioniert und manches ist noch ausbaufähig, aber Grund zum Optimieren gibt es immer, besonders am Anfang.

Findest du es gut, dass eine Jury aus 5 Personen das Ergebnis so entscheidend verändert hat?
Das kann ich gar nicht sagen, ich fand die Jury-Stimmen aber in jedem Fall recht realistisch.

Wie geht es jetzt weiter bei Dir?
Momentan bereiten wir die Veröffentlichung meines Albums ‘Neon Cathedral’ vor, das am 22. März erscheinen wird. Außerdem arbeiten wir an der Live-Umsetzung für eine erste Tour die gerade koordiniert und voraussichtlich ab April beginnen wird.

Fotos: NDR/Willi Weber