Donnerstag, 21. Februar 2013, 22:06 Uhr

The Script: Darum würden die irischen Chartstürmer gerne mit Adele arbeiten

Mit ihrem Song ‚Hall of Fame’ haben The Script aus Irland einen der Ohrwürmer des letzten Jahres geliefert. In Deutschland, Österreich, Großbritannien und Irland konnten sie die vorderen Plätze der Charts entern und der Song ist gleichzeitig der Titelsong von Til Schweigers neuem Film ‚Kokowääh 2’, der seit zwei Wochen in den deutschen Kinos läuft.

Gegründet wurde The Script bereits vor über 10 Jahren und sind vor allem in ihrer Heimat Irland überaus erfolgreich. Für ihre Single-Auskopplung ‚Hall of Fame’ haben sich die drei Bandmitglieder mit Erfolgs-Rapper Will.i.am zusammen getan. Was auf den ersten Blick nicht zu passen scheint, hat sich als eine durchaus fruchtende Kollaboration herausgestellt, wie die Band nun im Interview mit klatsch-tratsch.de erzählte.

„Danny hat Will.i.am bei ‚The Voice UK’ kennen gelernt, wo sich eine Freundschaft zwischen ihnen entwickelt hat. Er hat unseren Song gehört und er hat ihm so sehr gefallen. Vielleicht sieht es so aus als ob es nicht passen würde, aber das ist das Tolle an Kollaborationen. Es klappt nicht, wenn euch das Label zusammen packt, die Harmonie muss zwischen den Künstlern stimmen und das auf eine ganz natürliche Weise.“

Auch wenn es super zwischen The Script und dem Black-Eyed-Peas geklappt hat, sind erst einmal keine weiteren Zusammenarbeiten geplant. Doch die Band schließt das nicht aus. Dennoch haben sie auch andere Künstler, mit denen sie in Zukunft gerne etwas musikalisch auf die Beine stellen würden, wie sie uns verrieten: „Es gibt natürlich sehr viele, die wir toll finden, z.B. Adele. Wir kennen sie, wir haben mit ihr getourt und respektieren sie sehr. Wir denken, das würde vom Sound her auch sehr gut passen!“

Das vergangene Jahr war für die Band etwas ganz besonderes und sehr erfolgreich. Ihr drittes Studioalbum ‚#3’ erreichte in Deutschland Platz 11 der Albumcharts und auch in den USA konnte sich das Album auf einem gutem 13. Platz positionieren. Doch auf diesen Lorbeeren will sich die Band jedoch nicht ausruhen.

„Es fühlt sich gut an, aber wir sind keine Band, die an so was festhält. Es hat uns viel Arbeit gekostet. Wir freuen uns, dass wir durch den Erfolg von ‚Hall of Fame’ die Möglichkeit haben in vielen verschiedenen Ländern zu spielen, z.B. auch in Australien. Wir wachsen täglich und freuen uns die Menschen über alle erreichen zu können.“

Den Sound der Band kann man in das Genre Pop-Rock, Alternative Rock einordnen. Dabei haben die einzelnen Mitglieder in der Vergangenheit viel mit Hip Hop Künstlern und Produzenten wie The Neptunes oder Rodney Jenkins gearbeitet, wie Mark erklärt: „Ich bin mit Hip Hop aufgewachsen, ich habe früher nur RnB und Hip Hop gehört. Zum Beispiel Stevie Wonder ist auch RnB. Wir würden auch unsere jetzige Musik als Rock, mit Funky RnB und Pop bezeichnen.“

Fotos: klatsch-tratsch.de/Michael Fricke (Planexi)