Montag, 25. Februar 2013, 14:42 Uhr

Freddie Mercury: Hier wurde seine letzte Ruhestätte entdeckt

Offenbar wurde Freddie Mercurys letzte Ruhestätte gefunden.

Laut dem ‘Daily Mirror’ entdeckten Fans des 1991 verstorbenen Sängers eine ihm gewidmete Gedenktafel auf den Kensal Green Cemetery in London, die angeblich den Verbleib seiner Asche klärt. Bisher war ungewiss, wo genau Mercury – dessen bürgerlicher Name Farrokh Bulsara lautet – letztendlich zur letzten Ruhe gebettet wurde. Allerdings gibt es dazu schon Videomaterial vom Oktober 2012.

Auf der Gedanktafel, die neben anderen Plaketten auf einer Säule angebracht ist, stehen dem Zeitungsbericht nach folgende Worte: “In liebender Erinnerung an Farrokh Bulsara. 5 Sept. 1946 – 24 Nov. 1991. Um immer in Deiner Nähe zu sein mit all meiner Liebe”. Signiert ist die Widmung einzig mit dem Buchstaben “M.”, von dem angenommen wird, dass er für Mary Austin – Mercurys ehemalige Lebensgefährtin und beste Freundin – steht. Dieser wurde nach der Einäscherung des einstigen Queen-Frontmanns dessen Asche überlassen.

Ein Fan erklärt gegenüber dem ‘Daily Mirror’: “Jeder weiß, dass Freddie 1991 auf dem Kensal Green Cemetery eingeäschert wurde, aber seither ist es ein Rätsel, wo seine Asche letztendlich beigesetzt wurde. Die Entdeckung dieser Gedenktafel ist wirklich aufregend und könnte sich als großer Durchbruch herausstellen.”

Freddie Mercury erlag 1991 seinem AIDS-Leiden. Mit Austin war Mercury während der 1970er liiert, bevor er sich zu seiner Homosexualität bekannte. Seine Ex zählte trotzdem weiterhin zu seinen engsten Vertrauten und wurde in seinem Testament sogar als Haupterbin angegeben.

Von 1985 bis 1991 war Jim Hutton (1949-2010) der Lebensgefährte von Freddie Mercury. Hutton hielt ihm bis zum letzten Tag die Treue und zog nach Mercurys Tod zurück in seine Heimat Irland, wo er am Neujahrstag 2010 starb. (Bang)

Fotos: Universal Music