Samstag, 02. März 2013, 8:27 Uhr

Dido kommt in Kriegsgebieten besonders gut an

Didos Musik kommt in Kriegsgebieten gut an. Wie die britische Popsängerin im Interview mit ‘BBC News’ preisgibt, erreichen sie viele Nachrichten von Menschen, die sich in Kriegsgebieten befinden – besonders ihr neues Lied ‘No Freedom’ habe entsprechende Reaktionen ausgelöst.

So sei sie unbeabsichtigt zum “Klang des heutigen Konflikts” geworden und erhalte “Briefe von Menschen, die sich mitten im Krieg befinden”. Begreifen kann dies die Musikerin allerdings nicht so recht. “Das Ganze hört sich für mich ziemlich unwirklich an. Wird dich das dazu bringen, vernünftig zu kämpfen?”, fragt Dido. “Vielleicht möchte man lieber etwas Anderes. Wie AC/DC?”

Dido

Im Refrain von ‘No Freedom’ heißt es “no freedom without love” – “keine Freiheit ohne Liebe” – was bei vielen Menschen in Ländern wie Syrien, wo gerade Bürgerkrieg herrscht, ankommt. “Es gibt jetzt sogar Videos aus Syrien. Es ist ziemlich verblüffend; ich habe ganz sicher nicht darüber geschrieben”, verrät die 41-Jährige. “Aber wenn du einen äußerst persönlichen Text schreibst, überrascht es dich häufig, dass es für andere Menschen um generellere Dinge geht.”

Der Song ist Teil ihres neuen Albums ‘Girl Who Got Away’ und entstand noch bevor ihr Sohn Stanley im Jahr 2011 das Licht der Welt erblickte. Bis kurz vor der Geburt stand der Star sogar noch im Studio, was ihr besondere Erlebnisse bescherte, wie sie im Hinblick auf die Aufnahmen erklärt. “Es gibt nichts Schöneres als zu singen und einen kleinen, tanzenden Freund in sich zu haben”, erinnert sich Dido. “Bei bestimmten Liedern bewegte er sich wirklich sehr und bei bestimmten tat er das nicht – es war ein ziemlich guter Test dafür, was auf die Platte kommen sollte.” (Bang)

Foto: WENN.com