Dienstag, 12. März 2013, 19:20 Uhr

Bastille: Briten-Shootingstars stürmen Charts

Bastille haben es geschafft! Mit ihrem Debütalbum ‘Bad Blood’ setzte sich die britische Band in ihrer Heimat direkt nach Veröffentlichung an die Spitze der Charts. Dabei erreichte sie bei den digitalen Verkäufen innerhalb einer Woche die bis dato höchste notierte Anzahl an Downloads. Ebenso erfolgreich ist Pompeii, die neue Single der Band: Sie stürmte in die britischen Top 40 auf Platz 2, in der Folgewoche steht sie auf Platz 3.

Bastille Test Shoot, W. Common

Dan Smith und seine Band unterbrechen in dieser für sie so historischen Woche ihre laufende UK-Tour, um drei Showcases auf der renommierten Musikmesse ‚SXSW‘ in Austin/Texas zu spielen. Danach setzen sie ihre Tour fort, u.a. mit zwei ausverkauften Konzerten im ‚Shepherds Bush Empire‘. Im Mai dann headlinen sie das ‚Great Escape‘- sowie das ‚Blissfields‘-Festival im Juli und treten auf weiteren Open Airs auf.

Davor werden die Senkrechtstarter endlich auch live nach Deutschland kommen:

19.04.2013 Köln, Luxor
21.04.2013 Berlin, Festsaal Kreuzberg
22.04.2013 München, Strom

Tickets gibt es HIER.

Schon als Kind träumte Dan Smith, der kreative Kopf hinter Bastille, davon Regisseur, Autor oder Journalist zu werden, allesamt Berufe, in denen man Geschichten erzählen kann. Seit frühester Jugend faszinierte ihn das Kino: Die Vorliebe für das Horror-Genre entwickelte sich schnell zur Bewunderung für Dario Argento und den esoterischen europäischen Film.

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Mit „Mulholland Drive“ entdeckte Smith die Arbeit von David Lynch, beides beeinflusste seine Musik hörbar. Natürlich verweist sein Song Laura Palmer auf die 90er-Jahre-Kultserie „Twin Peaks“ um das gleichnamige mysteriöse Mordopfer; eine Zeitlang trug er sogar dieselbe Frisur wie im Film „Eraserhead“.

Ironischerweise kann Smith jetzt, Bastille sei Dank, genau das tun, was er immer schon wollte: Er dreht zu seinen eigenen Songs nicht nur Kurzfilme, sondern tritt sogar in ihnen auf (zum Beispiel im Video für Pompeii, seiner Aussage nach eine „Adaption des Romans ‚I am Legend‘, wäre er vom Regisseur von ‚Drive‘ umgesetzt worden“), aber das Wichtigste ist: Er erzählt mit Erfolg Geschichten, die andere Menschen berühren.

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