Dienstag, 12. März 2013, 12:20 Uhr

Westbam: Das ist das erste Video vom neuen Album

Westbam veröffentlicht am Freitag seine erste Single ‘You Need The Drugs’ aus dem Album zum 30jährigen Jubiläum, ‘Götterstrasse’, das am 26. April erscheint.

‘You Need The Drugs’ erscheint in 5 verschiedenen Mixen, die Album-Version ist das Original, der Album Short Cut Mix für die Radiostationen, die sich an das Thema wagen, die Album Extended 12“ Version für lange Autofahrten zum Club und nach Hause, im Club hingegen kommt Westbams Ghetto Rave Remix zum Einsatz – ein echter Club- und Ravesmasher.

Die Liste der Kooperationspartner aus „Götterstrasse“ ist ebenso beeindruckend wie die Bandbreite des Genres, aus denen sie stammen. Punk meets Brit Pop meets Dark Wave meets Hiphop: Iggy Pop, Bernard Sumner (New Order), Brian Molko (Placebo), Afrika Baby Bam (Jungle Brothers), Lil Wayne, Kanye West, Inga Humpe, um einige zu nennen.

Schon die erste Single-Auskopplung zeigt, dass Westbam in seiner “großen Hommage an die Nacht und das Nachtleben“ als Künstler eine ganz neue Stufe erreicht hat. Bisher war für ihn “elektronische Musik nur Sex und Energie“ – doch das langt ihm im dreißigstem Jahr seiner Karriere als DJ und Produzent nicht mehr. „Die Nacht und das Nachtleben ist viel komplexer, sie handelt von großen Gefühlen, großen und kleinen Dramen, emotionalen Höhepunkten des Sich-Verliebens, der Leidenschaft, aber auch von schrecklichen Abstürzen, Einsamkeit und Verzweiflung“.

Genau dieses große Spektrum der Gefühle kommt in ‘You Need The Drugs’ zum Ausdruck. Westbam präsentiert sich als einfühlsamer Geschichtenerzähler.

Es gebe kein Interview, in dem er nicht auf Drogen angesprochen werde, sagt Westbam in seinem mittlerweile dreißigstem Jahr als DJ. Grund genug, “Drogen“ in seiner ersten Single seines neuen Albums zu thematisieren.

Die Stimme der herzzerreissenden Hymne stammt von Richard Butler, dem Sänger der New Wave Band Psychadelic Furs und die Message ist eindeutig: Drogen nerven! Drogen zerstören Beziehungen! Drogen sind immer kontraproduktiv!