Mittwoch, 13. März 2013, 13:49 Uhr

David Hasselhoff will am Sonntag um 14 Uhr die Berliner Mauer retten

Nachdem David Hasselhoff jüngst die jahrzehntealten Gerüchte, er habe den Mauerfall 1989 mit seinem Gassenhauer ‘Looking for Freedom’ quasi herbeigesungen, als “kompletten Müll” bezeichnete, will er sich nun aber für den Erhalt der sogenannten East Side Gallery stark machen.

Der 60-jährge will jedenfalls am kommenden Sonntag, 17. März um 14 Uhr vor dem letzten kilometerlang erhaltenen Rest der einst so verhassten Mauer demonstrieren.

Der ‘Huffington Post’ erklärte er allerdings jüngst, dass er offen sei für ein Benefiz-Konzert in Berlin.

“Ich denke, der beste Weg, dies zu tun ist, den Kapitalismus mit Kapitalismus zu bekämpfen. Wenn die Leute hinter einem stehen, würde ich glücklich sein, zu kommen um zu helfen und ein Konzert zu geben.” Vielleicht käme soviel Geld zusammen, dass man das Areal der East Side Gallery zurückkaufen könnte.

Eigentlich hatte David Hasselhoff geplant, am Sonntag auch zu singen. Doch das sei organisatorisch nicht möglich, sagte eine Mitarbeiterin seines Managements am Mittwoch. Möglicherweise werde er aber a capella ein Lied präsentieren.

Bei der Polizei war der geplante Protest noch nicht angemeldet. Vertreter von Bürgerinitiativen kündigten dies aber an. Den Angaben zufolge trafen sich Aktivisten am Mittwoch auch mit dem Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, Franz Schulz (Grüne).

Seit Wochen machen sich in Berlin zahlreiche Menschen für den kompletten Erhalt der weltbekannten East Side Gallery stark. Wegen eines Bauvorhabens sollten Teile des längsten erhaltenen Stücks der Mauer versetzt werden. Hasselhoff hatte bereits Anfang der Woche angekündigt, die Petition gegen den Teilabriss der Mauer-Galerie unterschreiben zu wollen. (KT/dpa) 030

Foto: WENN.com