Montag, 18. März 2013, 19:10 Uhr

Georgina Bülowius schlägt zurück: "Jeder Abi-Ball ist besser organisiert"

Nachdem ein Beschwerdebrief eines TV-Produzenten via ‘Bild’-Zeitung in die Öffentlichkeit lanciert wurde, in dem Georginas angebliche “asoziales” Auftreten nach dem SAT.1-Promiboxen angeprangert wurde, meldet die sich heute ebenfalls mit einem Schreiben zurück, dass sie an die Medien gab.

Unabhängig davon, dass das Blatt heute Zeugen wie Willi Herren und Micaela Schäfer aufmarschieren ließ, die das unschicke Verhalten der 22-Jährigen bestätigen sollten, wandte die sich so arg Gescholtene mit einem Offenen Brief an die Öffentlichkeit, der wohl an den Adressaten gerichtet war.

Die Zeitung hatte den Fortgang der Karriere der Ich-Darstellerin mit der Veröffentlichung der Produzenten-Mail für beendet erklärt.

Via Facebook schrieb Georgina heute: “Karriereaus? I liebe Bild! Ich bin das neue Gesicht der Candy-Kollektion von Schmitt und Schäfer! Das Shooting gestern in Stuttgart hat super viel Spaß gemacht!”

Hier der Wortlaut, der dieser Seite vom Bülowius-Management auf Nachfrage zur Verfügung gestellt wurde.

“Hallo Herr XX
Ich fühle mich von Ihrer Email persönlich beleidigt. Sie unterstellen mir ein asoziales und beschämendes Verhalten auf der Aftershow des „Promiboxens“. Dabei berufen Sie sich auf Äußerungen von Dritten, ohne diese hinterfragt zu haben. Besonders schockierend allerdings ist die Tatsache, dass Ihre scheinbar persönlich gehaltene Email der Presse zugespielt wurde. Das empfinde ich als Vertrauensbruch und dürfte auch rechtlich angreifbar sein.

Deswegen sehe ich mich genötigt mich auch in diesem offenen Brief öffentlich zu äußern. Denn was Sie betreiben, ist rufschädigend! Ich habe mich auf das „Promi-Boxen“ sehr gefreut und mich entsprechend vorbereitet. Von erfahrenen Profiboxern wurde ich hart trainiert. Für alle Promo-Termine stand ich zur Verfügung. Mein Ziel war es, den Zuschauern eine gute Show zu bieten. Das ist mir auch gelungen. Was wirklich an diesem Abend beschämend war, das war die mangelnde Organisation der Aftershow Party. Jeder Abiball ist besser organisiert.”

“Promi-Boxen war ein voller Erfolg, aber hinter den Kulissen absolut unprofessionell organisiert. Die Security war überfordert und geladenen VIP-Gäste mussten über 40 Minuten anstehen, um überhaupt zur Gästeliste zu gelangen. VIPs wie z.B. meine liebe Freundin Claudelle Deckert saßen im Fan-Block auf dem letzten Platz und andere wie z.B. Kay One, der extra für mich angereist war um mich zu sehen, wurde der Zutritt verwehrt. Dadurch habe ich einen wichtigen Job verloren.

Meine beiden Schwestern, die mir sehr am Herzen liegen und mich beim Promiboxen seelisch und mental unterstützt haben, wurden ebenfalls abgewiesen. Eine meiner Schwestern schlug dies dermaßen auf den Magen, dass sie sich übergeben musste, aber nicht auf dem Teppich, wie Sie behaupten, sondern auf Toilette. Sie stellen die Notlage meiner Schwester so dar, als ob diese im Zusammenhang mit Alkohol steht. Das ist falsch und widerwärtig.

Den Champagner habe ich für meine Freunde selber mitgebracht. Alle Rechnungen sind bezahlt worden. Ihre Email ist für mich und meine Familie diskreditierend. Alle Vorhaltungen in Ihrer Email sind völlig aus der Luft gegriffen.

Abschließend möchte ich mich trotz allem entschuldigen, wenn ich mit meinem Gefühlsausbruch bei der Aftershow-Party jemanden aus Ihrem Team persönlich beleidigt haben sollte. Das war keinesfalls meine Absicht. Das betraf nur Ihre chaotischen Dienstleister und nicht das Brainpool-Produktionsteam, bei dem ich mich für Ihre Leistung bedankt habe.

Hochachtungsvoll Fleur Georgina Bülowius, Elli Bülowius”

Fotos: WENN.com, SAT.1/Christoph Assmann