Dienstag, 26. März 2013, 10:15 Uhr

Til Schweiger: Farbattacke und Brandanschlag waren politisch motiviert

Der Anschlag auf Til Schweigers Haus war anscheinend politisch motiviert.

Nachdem gestern Nacht, 25. März, sechs Farbgläser auf das Anwesen des Schauspielers geworfen wurden sowie das Auto seiner Freundin Svenja Holtmann angezündet wurde, haben sich nun Bekenner bei der ‘Hamburger Morgenpost’ gemeldet.

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Das Blatt berichtet, dass sich die Gruppe ‘Die Tatortverunreiniger_innen’ mit einem Schreiben bei der Redaktion meldete, in dem sie gesteht, “mit ‘krimineller’ Energie” das Haus des Kinostars heimgesucht zu haben. Grund sei Schweigers Film ‘Schutzengel’ sowie seine Äußerungen zum Bundeswehreinsatz in Afghanistan. “Deutsche Kriegseinsätze mit allen ihren Folgen sollen als normal und gerecht empfunden und akzeptiert werden”, behaupten die Bekenner, die sich ärgern, dass die “Opfer der deutschen Truppen” von dem 49-Jährigen allerdings nie erwähnt würden.

Schweiger und Holtmann waren während des Anschlags nicht zu Hause, da sie sich gerade im Urlaub befinden. Die ‘Bild’-Zeitung will allerdings erfahren haben, dass Schweigers Kinder Valentin (17) und Luna (16) im Haus waren. Sie sollen nach dem Vorfall von der Polizei befragt worden sein.

Schweiger selbst hat sich bisher nicht zu dem Anschlag geäußert. (Bang)

Foto: WENN.com